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Ein Weihnachtskonzert mit besonderen Gästen

Ein Weihnachtskonzert mit besonderen Gästen

170 Zuhörer erfreuen sich am Melodia-Chor und den Solisten in der Pauluskirche.

Unterbarmen. Die Besucher lauschen gebannt, als eine helle, glockenklare Stimme in der Pauluskirche erklingt. Die Sopranistin singt an diesem dritten Advent ein polnisches Wiegenlied und sorgt für einen spannenden Wechsel zwischen Sopran- und Chorgesang. Der Melodia-Chor Wuppertal lud zum wiederholten Male in die Pauluskirche zu einem Weihnachtskonzert ein. Unter der Leitung von Pianist und Dirigent Karl Heinz Donath, gab es ein abwechslungsreiches Programm mit Sopran, Chor, Orgel und Violine.

„Für unser Weihnachtskonzert haben wir natürlich ganz klassische Weihnachtslieder einstudiert, doch für andere Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Jubiläen, singen wir auch Stücke der Beatles oder von Gaby Albrecht“, erklärt Donath zum Repertoire des Chores.

Bereits zum dritten Mal tritt die Sopranistin Agnes Deneka zusammen mit dem Melodia-Chor auf. „Die vergangenen Wochen habe ich mehrfach wöchentlich geübt, um die Lieder richtig interpretieren zu können“, erzählt die Sopranistin und sagt mit einem Augenzwinkern: „Meine Mitbewohner konnten die Lieder nachher auch schon auswendig.“ Dieses Jahr hat sie nicht nur viel geprobt, sondern ist extra aus den Niederlanden angereist, wo sie studiert. Ein weiterer, besonderer Gast war János Rajta, der mit seiner Violine in einem Soloauftritt begeisterte.

„Mir gefällt das Konzert hier besonders gut, weil die Auftritte der Solisten und des Chores eine gute Abwechslung bieten“, sagt Sonja Breuer. Die Besucherin aus Monheim begleitet schon seit mehreren Jahren eine Freundin zu den Konzerten. Die beiden Damen sind sich einig: „Toll ist auch, dass die Sänger alle Lieder auswendig können.“

Das bestätigt auch Donath gerne: „Hier wird niemand so schnell vergesslich.“ Bei den wöchentlichen Proben werde nämlich viel dafür getan, geistig fit zu bleiben.