Ein Küsschen von Dörte für den neuen Husch-Husch

Ein Küsschen von Dörte für den neuen Husch-Husch

Großer Bahnhof und Musik von den Wuppertaler Originalen für die neue Statue auf dem Werth.

Barmen. Auch ergiebiger Wuppertaler Regen konnte am Samstag nicht verhindern, dass ab kurz vor 11 Uhr auf dem Werth kein Durchkommen mehr war. Unzählige Menschen waren der Einladung der ISG Barmen-Werth gefolgt, die Einweihung des Bronze-Denkmals für das Wuppertaler Original Husch-Husch mitzufeiern.

Die fand letztlich nur für ein paar Glückliche in der ersten Reihe zu sehen — unter einem Meer von Regenschirmen statt. „Er war ja ein Zeitgenosse, der ein bisschen speziell war”, erinnerte Oberbürgermeister Peter Jung an das Vorbild der von dem Künstler Klaus Burandt gestalteten überlebensgroßen Figur.

Von großem Applaus der Festgäste bestätigt, dankte er dem Förderverein und dessen Vorsitzenden Klaus Prietz für den Einsatz fürs Denkmal. Weil die Denkmäler für die Wuppertaler Originale Minna Knallenfalls und Zuckerfritz in Elberfeld stehen, gehöre das dritte Denkmal unbedingt nach Barmen. „Und alle drei Denkmäler werden auch immer an Sie erinnern”, sagte er in Richtung der anderen Wuppertaler Originale, Richard Grüneberg und Klaus Schulte.

Auch für Besucherin Renate Gorski hat die Statue einen aktuellen Sinn: „Ich sehe es als Erinnerung für die Wuppertaler Originale, denen Ehre für ihren Einsatz gebührt, an”, sagte sie nach der Enthüllung.

Ein besonderer Gast der Veranstaltung war Gerd Müller. „Ich habe Husch-Husch noch als Kind gesehen. Meine Mutter hat ihn mir auf der Straße gezeigt”, erinnert sich der Elberfelder. Für Gisela Schürmann ist vor allem der Standort wichtig: „Barmen hat es verdient, dass ein Wuppertaler Original hier steht. Es findet schon so viel in Elberfeld statt”, sagte sie und auch Brigitte Jaeger meinte: „Es ist ein Zeichen, dass es hier besser wird.”

Mit einer Mini-Ausgabe der Statue bedankte sich Prietz bei Klaus Burandt für sein Engagement. Dann führte ihn der Weg auf eine kleine Bühne, von der sich die Wuppertaler Originale mit „Ich bin verliebt in eine Stadt” und schließlich mit einem leisen “Alles Gute und tschüss” verabschiedeten.

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