Neue Serie Die Geschäftsführung der Wuppertaler Junior Uni blickt zurück – und nach vorn

Barmen · 3 Fragen an Ariane Staab, Stefan Hellhake und Annika Spathmann von der Junior Uni.

 Die Geschäftsführung der Junior Uni: Ariane Staab (l.), Stefan Hellhake und Annika Spathmann

Die Geschäftsführung der Junior Uni: Ariane Staab (l.), Stefan Hellhake und Annika Spathmann

Foto: ja/Anna Schwartz

Den Auftakt in dieser neuen Serie macht die Junior Uni-Geschäftsführung – und berichtet aus 15 Jahren Junior Uni-Geschichte. Ab der kommenden Woche stellen wir hier Junior Uni-Dozenten und das Team vor.

Erinnern Sie sich noch an die Anfänge der Junior Uni?

Dr. Ariane Staab: Die Anfänge der Junior Uni waren – ähnlich wie in einem Start up – aufregend, spannend, herausfordernd und turbulent zugleich. Die Nachfrage war vom ersten Tag an riesig. Ein sehr kleines aber überaus motiviertes und engagiertes Team hat es damals in Windeseile und mit dem tollen Engagement von ersten Dozenten, die oft bei unterstützenden Unternehmen beschäftigt waren, geschafft, viele Kursangebote auf die Beine zu stellen. Bis heute können wir als erste Junior Uni in Deutschland nicht abgucken – mussten und müssen Strukturen und Prozesse selbst erschaffen, improvisieren, um aus wenig viel zu machen. Es war eine riesige Herausforderung, die aber dank des stetig steigenden Erfolges und mithilfe von großartiger, finanzieller, ideeller und persönlicher Unterstützung wachsen durfte. Improvisieren müssen wir auch heute noch an vielen Stellen – aber natürlich sind inzwischen viele Strukturen etabliert und professionalisiert. Nur so ist es möglich, mittlerweile über 10 000 Kindern und Jugendlichen pro Jahr in unseren Kursen Spaß und Freude am Lernen zu vermitteln.

Was bedeuten 15 Jahre Junior Uni für Sie?

Dr. Annika Spathmann: 15 Jahre Junior Uni – das bedeutet für mich vor allem 15 Jahre begeisterte junge Forscher und Tüftler in unseren Kursen: Von vierjährigen Studenten, die nach dem Kurs zu ihren Eltern stürmen, um ihnen die selbstgebauten Raketen zu zeigen, bis hin zu Jugendlichen, die mit Gleichgesinnten an Projekten arbeiten, experimentieren oder in einen Beruf hereinschnuppern. Mittlerweile sehen wir viele unserer Studenten heranwachsen und ein Studium oder eine Ausbildung beginnen – zu erleben, wie sehr sie dabei von der Junior Uni profitiert haben und nun als Dozenten selbst ihr Wissen weitergeben, ist für mich jedes Mal außergewöhnlich. Besonders spannend finde ich es, die Entwicklung der Junior Uni mit unserem großartigen Team, unseren tollen Dozenten und unseren engagierten Unterstützern und Partnern gestalten zu können, von denen viele uns nun schon seit 15 Jahren begleiten und so die Junior Uni überhaupt erst ermöglicht haben.

Worauf freuen Sie sich in diesem Jahr besonders?

Dr. Stefan Hellhake: Ein 15. Geburtstag sollte gebührend gefeiert werden – und zwar mit allen, die 15 Jahre Junior Uni möglich gemacht haben und weiter möglich machen: Seien es die Studenten in den Kursen, die jeden Tag aufs Neue das Gebäude mit Neugierde füllen, die Dozenten und Assistenten, die spannende Inhalte und Experimente in die Junior Uni bringen, unser tolles Team, welches jeden Tag aufs Neue dafür sorgt, dass Begeisterung entstehen kann, oder die vielen engagierten Partner und Unterstützer, die ein Angebot in diesen Umfang erst möglich machen. Im Zuge des Geburtstags wird es über das Jahr verteilt viele Aktionen, Forschermomente und Veranstaltungen geben, auf die ich mich in diesem Jahr sehr freue.

(red)
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