Der Spielplatz Giesenberg bekommt einen neuen Rutschenturm und mehr Sonne

Der Spielplatz Giesenberg bekommt einen neuen Rutschenturm und mehr Sonne

Der Spielplatz Giesenberg und der Bolzplatz werden neu gestaltet.

Barmen. Eine gründliche Generalüberholung wird der Spielplatz Giesenberg im kommenden Frühjahr erfahren — im Rahmen des Programms „Soziale Stadt Oberbarmen/Wichlinghausen“. Es soll mehr Sonne, bessere Wege und neue Spielgeräte geben. Bis zum Sommer wird alles fertig sein, so die Planung der Stadt. Der Stadtentwicklungsauschuss gab bereits grünes Licht. Die Bezirksvertretung Oberbarmen beschäftigt sich heute Abend, 19 Uhr, ebenfalls mit dem Thema.

Die zahlreichen Büsche und Bäume auf dem Gelände haben dem Spielplatz zugesetzt. Ihre Wurzeln gefährden die Wege, das Blattwerk lässt derzeit wenig Sonne auf das Spielareal. Dadurch leiden auch die hölzernen Spielgeräte, die deswegen jetzt abgebaut werden müssen. Die Spielplatzbauer wollen daher einige Büsche und Baume entfernen und wieder mehr Licht auf den Platz lassen.

Sämtliche Wege werden neu asphaltiert werden. Dazu gehört auch der Zugang zur Nordbahntrasse, der jetzt bereits als Bauweg genutzt wird. Er bekommt noch einige Sperrgitter, damit er nicht als abschüssige Rennstrecke genutzt werden kann.

Auch der Turm mit der langen Rutsche muss abgebaut werden. Landschaftsarchitekt Mattis Ricken, der den Umbau leitet, verspricht aber: „Es wir wieder einen Turm mit Rutsche geben. Das bietet sich bei der Hanglage einfach an.“ Was für ein Turm es werden wird, steht aber noch nicht fest. Was er aber schon ankündigen kann, ist eine Korbschaukel und eine Drehscheibe, die auch für kleinere Kinder geeignet ist.

Der Bolzplatz wird ebenfalls komplett neu errichtet: Die alten Zäune werden ersetzt, er erhält eine neue Kunstrasenfläche.

Die Spielplatzbauer werden im März oder April mit der Arbeit beginnen. „Das hängt von der Witterung ab“, erklärt Mattis Ricken. Etwa drei bis vier Monate soll der Umbau dauern. Während dieser Zeit wird der Spielplatz geschlossen bleiben. 350.000 Euro sind für die Arbeiten eingeplant.

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