„Das ist mal was anderes“

„Das ist mal was anderes“

Das Weihnachtsdorf am Toelleturm war eine spontane Idee — es lockte 3500 Besucher an.

Barmen. Es dauerte nur zwei Wochen und das Konzept stand: „Wir haben spontan sieben Händler begeistern können. Auch sonst lief alles super, es gab keine organisatorischen Probleme“, sagte André Bovenkamp nicht ohne Stolz. Nachdem das Feuerwerk Anfang Dezember anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Barmer Verschönerungsvereins (BVV) weit über Barmens Stadtgrenzen hinaus Anklang gefunden hatte, sollte das Jubiläumsjahr nun mit einem weiteren Höhepunkt enden.

„Das war eine spontane Entscheidung. Wir hatten das Gefühl noch etwas machen zu müssen“, sagte der zweite Vorsitzende des BVV, Bovenkamp. Am Samstag und Sonntag öffnete erstmals das Weihnachtsdorf seine Pforten. Rund um den Toelleturm erlebten rund 3500 Besucher vorweihnachtliche Atmosphäre bei Gospel-Klängen und Posaunenchor. Mitten im Weihnachtsdorf glitzerte ein 150 Quadratmeter großer Eisteppich.

Bovenkamp: „Die Eislaufbahn sollte ursprünglich rund um den Toelleturm führen. Das war aber aus logistischen Gründen nicht möglich.“ Trotz des stürmischen Regenwetters avancierte die Eisfläche schnell zum Publikumsmagneten. „Das ist mal etwas anderes“, sagte Besucherin Anika Brisch. Für ihre Schwester Laurina war es das erste Mal auf Schlittschuhen. Vorsichtig setzte sie einen Fuß vor den anderen. „Das macht Spaß“, stellte die Siebenjährige schnell fest.

Franz Pfeffermann, ehrenamtliches Mitglied des BVV, hatte an der Schlittschuh-Ausleihe alle Hände voll zu tun: „Besonders bei den jungen Leuten kommt das gut an“, sagte er. Dabei lockten weitere Attraktionen: Es gab einen Streichelzoo. Außerdem konnte mit dem Nikolaus geplaudert werden, der im Dorf seine Runden drehte. „Wir sind mehr als zufrieden. Die Menschen stehen an den Ständen Schlange“, resümierte Bovenkamp. Unterstützung bekam der Verein von Eventmanager Dennis Kessmeyer.