Beyenburg: Konzerte helfen der „Grande Dame“

Beyenburg: Konzerte helfen der „Grande Dame“

In die 1907 erbaute Schützenhalle wird ständig investiert.

Beyenburg. Sie ist das Wahrzeichen in Unterbeyenburg. Die Schützenhalle der Bruderschaft St. Annae et Katharinae, die 1907 erbaut wurde. Dort am Untergraben finden nicht nur die Feiern zu den Schützenfesten statt. Es ist der zentrale Ort in Beyenburg, an dem man feiern kann. Neben den Schützen treffen sich dort Cöre, örtliche Vereine. Auch Familien nutzen gern die Lokalität, die behindertenfreundlich ausgestattet ist.

Die Halle ist natürlich in die Jahre gekommen und immer haben die Schützen ihr Heim renoviert und das stets in Eigenarbeit. Viel Geld wurde in die „Grande Dame“ der unteren Beyenburg investiert.

Um die Finanzen für die vielfältigen Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten aufzutreiben, ist die Bruderschaft bemüht, Geld zu beschaffen. Jetzt gastierte die Big Band des Ausbildungsmusik-Korps der Bundeswehr aus Hilden in Beyenburg mit Unterhaltungsmusik und begeisterte das Publikum. Es war der zweite Auftritt der Big Band in Beyenburg. Das Konzert von 2008 hatten alle Gäste noch in bester Erinnerung.

Jeder Euro ist vonnöten, um die Halle in Schuss zu halten. Seit 2010 sind die Schützen dabei, den großen Saal zu renovieren. Neue Fenster wurden zwischenzeitlich eingebaut, jetzt stehen Arbeiten im Dach- und Deckenbereich an. „Die Heizungs- und Lüftungsanlage muss überarbeitet weden“, sagt der zweite Brudermeister Christoph Wacker.

Die Schützenhalle hat eine wechselvolle Geschichte. 1907 wurde sie als Saal für knapp 300 Personen erbaut. In den 50er Jahren wurden in der Halle Kinofilme gezeigt. 1966 war die Schützenhalle sogar Notkirche, da die Pfarrkirche renoviert wurde. Ende der 60er Jahre brachten Umbauarbeiten der Halle die Bruderschaft in finanzielle Not, doch in Beyenburg ging es dank der Schützen immer weiter.

Mehr von Westdeutsche Zeitung