Bendahl: „Zum neuen Semester ist alles fertig“

Bendahl: „Zum neuen Semester ist alles fertig“

Studenten-Wohnanlage sollte bereits im Mai bezogen werden. Aber noch sind nicht alle Arbeiten fertig.

Unterbarmen. „In zwei Wochen kann ich Endgültiges sagen“, verspricht der Wuppertaler Architekt Rudolf Hoppe, verantwortlich für die Erstellung der 90 Einheiten umfassenden Wohnanlage an der Bendahler Straße, die als Ergänzung zum bestehenden Angebot des Hochschulsozialwerks für Studenten gedacht ist. Ursprünglich war geplant, dass Mitte Mai die ersten Studenten einziehen. Doch diesen Termin konnte man nicht mehr halten.

„Derzeit wird noch an den Grünanlagen gearbeitet. Innen ist soweit alles fertig“, so Rudolf Hoppe zur „neuen Heimat“ der Studenten, die praktisch „um die Ecke“ auch die Möglichkeit haben, Tennis zu spielen, im Bad Bendahl zu schwimmen und im Supermarkt einzukaufen.

„Das Projekt hat einen guten Standort“, lobt deshalb auch Fritz Berger vom Hochschulsozialwerk und schaut dabei auf die intakte Infrastruktur und die gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr der Wohnanlage gegenüber der neuen Kindertagesstätte.

Ursprünglich sollte das als Passivhaus gedachte neun Millionen Euro teure, öffentlich geförderte Projekt schon im vergangenen Jahr fertig gestellt sein, doch da galt es noch einige Hürden zu überwinden. Aber jetzt sieht man der endgültigen Fertigstellung und dem baldigen Einzug der Studenten und Inhabern eines Berechtigungsscheines mit Optimismus entgegen. „Zum neuen Semester ist alles fertig“, verspricht Architekt Rudolf Hoppe. Dieses beginnt am 1. Oktober.

Die Anlage bietet den Studenten eine Vollmöblierung inklusive Kochbereich, Betten und Schränken. Nur der entsprechende „Feinschliff“ wie Deko muss von den Mietern der 54-Ein-Personen-Wohnungen zu 35 Quadratmetern und 36 Doppel-Einheiten zu 45 Quadratmetern selbst vorgenommen werden. Der Investor, ein ehemaliger Dozent der Universität, hat die Wohnungen für die Lernenden mit einem hohen technischen Standard ausstatten lassen. So gibt es eine automatische Be- und Entlüftung in den Zimmern, schnelles Internet, Empfang von rund 200 Fernsehprogrammen, einen gemeinsamen Waschmaschinenraum und eine kostenlose Telefonanlage innerhalb des Hauses. „Technisch top“ sagt Architekt Hoppe, wobei die Miete unter 400 Euro liegen soll und alle Nebenkosten einschließen würden.

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