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Barmen hat einen neuen Nachbarschafts-Treff

Barmen hat einen neuen Nachbarschafts-Treff

Im Café Miteinander sollen sich die Bewohner des Stadtteils besser kennenlernen und Projekt entwickeln.

Barmen. Mit ein paar mehr Besuchern hatte Pfarrer Marco Alfering von der Evangelisch-methodistischen Kirche schon gerechnet, als am Dienstag das Café Miteinander erstmalig seine Pforten öffnete. Der neue Barmer Nachbarschafts-Treff in der Eintrachtstraße 45 wurde von sechs Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde ins Leben gerufen. Sie hatten sich ein halbes Jahr zuvor die Frage gestellt, wie das Miteinander in der Nachbarschaft gestärkt werden könne.

Nun bietet sich mit dem Café Miteinander allen Interessierten die Möglichkeit, sich an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat jeweils von 15 bis 17 Uhr bei Kaffee und Kuchen zu unterhalten, mit anderen gemeinsam Gesellschaftsspiele zu spielen oder praktische Hilfen zu bekommen, etwa in den Bereichen „Bewerbung und Ausbildung“ oder „Computer und Internet“.

„Ziel ist es, ein Netzwerk zu schaffen, in dem die Menschen aus der Nachbarschaft zusammenkommen, sich kennenlernen und gegenseitig helfen können. Was der eine nicht weiß, weiß der andere“, sagt Alferink.

Daneben biete das Café Miteinander mit seinem Kinderspielbereich Müttern und Familien eine gute Gelegenheit, um sich untereinander auszutauschen. „Gerade jetzt im Winter können vor allem Mütter hier herkommen und sich in Ruhe unterhalten, während die Kinder Spaß im Spielraum haben. Im Sommer geht’s dann wieder raus auf den Spielplatz nebenan“, so Alferink weiter. Zusätzlich sind Themennachmittage geplant, zu denen Vorschläge gerne entgegen genommen werden.

„Für die kommende Adventszeit haben wir uns überlegt, dass es spannend wäre zu erfahren, wie Weihnachten in anderen Ländern gefeiert wird. Denkbar sind aber auch von der Geschichte der Bergischen Kaffeetafel über Musik- und Singnachmittage bis hin zur Patientenverfügung Themen aller Art“, erklären die Kirchenglieder und ehrenamtlichen Mitarbeiter im Café Miteinander Winfried und Sabine Simon.

Nun müsse sich das neue Angebot erst einmal herumsprechen. Und wenn es dann soweit ist und konkrete Projekte anstehen, dann steht auch schon Unterstützung bereit. Andreas Röhrig vom Quartiersmanagement 422 kündigt an: „Wir begleiten und fördern Initiativen, bei denen sich die Menschen zusammenfinden, sich engagieren und helfen. Sobald der neue Nachbarschaftstreff für ein bestimmtes Projekt Hilfe benötigt, stehen wir gerne zur Verfügung“.