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AWG und ESW bauen am Klingelholl für 24,2 Millionen neu

AWG und ESW bauen am Klingelholl für 24,2 Millionen neu

Im Frühjahr sollen die Arbeiten beginnen. Kosten: 24,2 Millionen Euro.

Klingelholl. Ab dem Frühjahr wird die Stadt die Betriebsgebäude der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) und des Eigenbetriebs Straßenreinigung Wuppertal (ESW) am Klingelholl 80 mit Kosten von rund 24,2 Millionen Euro erneuern. „Die Arbeiten werden im laufenden Betrieb vorgenommen und etwa fünf bis sechs Jahre dauern“, sagt Wolfgang Herkenberg, kaufmännischer Geschäftsführer der AWG. Die erste Ausschreibung sei bereits erfolgt, eine Baugenehmigung liegt vor.

Im ersten Bauabschnitt wird das marode Parkhaus abgerissen und die Tiefgarage saniert. Außerdem ist der Neubau von Lager- und Büroräumen sowie des Sozialbereichs für etwa 450 Mitarbeiter von AWG und ESW geplant.

„Das Parkhaus wird seit Jahren nicht mehr genutzt, die Gebäude aus den 1970er Jahren sind marode und weisen große energetische Mängel auf“, zählt Herkenberg die Gründe für das Bauvorhaben auf. Auf der Grundlage eines Gutachtens sei die Sanierung am Klingelholl verworfen worden, da sie unwirtschaftlich sei. Ebenso die Variante, den Neubau an einen anderen Standpunkt zu verlagern. Dafür sei kein verkehrsgünstig gelegenes Grundstück in der Größe von 25 000 Quadratmetern verfügbar.

Finanziert wird der Umbau, der durch die ESW realisiert wird, über Kredite, die von der Stadt aufgenommen werden müssen. Refinanziert werden sollen die Investitionen langfristig über die Gebührenhaushalte von AWG und ESW — also von den Wuppertaler Bürgern. „Der Aufwand wird sich daher auf das Notwendigste beschränken“, sagt Stadtkämmerer Johannes Slawig.