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Stadt: Wuppertaler Freibäder wollen in zweiter Junihälfte öffnen

Zeitplan steht : Wuppertaler Freibäder wollen ab 15. Juni öffnen

Bislang hat in Wuppertal nur das Vereinsbad Bendahl geöffnet, und das nur für seine Mitglieder. Die Stadt Wuppertal hat nun einen Zeitplan für die Öffnung der übrigen Freibäder bekanntgebeben.

Die Wuppertaler Freibadsaison soll nach Auskunft der Stadt Wuppertal am 15. Juni starten. Für diesen Tag strebten die Bäder Vohwinkel und Mählersbeck die Öffnung an, teilte die Stadt am Freitag mit. Eine Woche später soll das Bad Eckbusch öffnen. Das Freibad Neuenhof könne aufgrund von Bauarbeiten erst Ende Juni oder Anfang Juli öffnen. Bislang hat lediglich das Vereinsbad Bendahl geöffnet, und das nur für Mitglieder der Wasserfreunde Wuppertal.

Für das Freibad Mirke, das keinen regulären Freibadbetrieb mehr anbietet, will der Förderverein Pro Mirke in Kürze ein Konzept vorstellen.

Gemäß der Coronaschutz-Verordnung NRW dürfen Freibäder im Rahmen der aktuellen Corona-Krise den Betrieb wieder aufnehmen, allerdings unter strengen Auflagen und Hygienevorschriften. Diese würden derzeit erarbeitet, heißt es von der Stadt. „Viele mussten ihre Urlaube wegen der Reisebeschränkungen stornieren, oft fehlt aufgrund von Kurzarbeit das Geld für eine Urlaubsreise. Da möchten wir zumindest einen Freibadbesuch ermöglichen“, wird Alexandra Szlagowski, Leiterin des Sport- und Bäderamtes, zitiert. „Aber es wird strenge Auflagen geben. Allen muss klar sein, dass ein Freibadbesuch 2020 nicht mit dem der Vorjahre zu vergleichen ist.“

Der Freibadbetrieb solle bis mindestens Ende August aufrechterhalten werden. Teil der Maßnahmen, unter denen eine Öffnung möglich ist, ist eine Besucherbeschränkung. Nur ein Fünftel oder Viertel der sonst üblichen Badbesucher werden nach Angaben der Stadt zugelassen. Torsten Langewiesesche vom Freibad Vohwinkel: „Dabei haben wir uns alle gegen ein Modell entschieden, den Badbesuch auf wenige Stunden zu beschränken, um dadurch zwar mehr Personen ins Bad zu lassen. Aber wer mit Familie ins Freibad kommt, möchte sich hier länger aufhalten und nicht mittags seinen Platz für die nächsten räumen.“

Alle Badbetreiber appellieren nach Angaben der Stadt an die Badegäste, die Verhaltensregeln zu befolgen und den Freibadbesuch vorzubereiten: Kinder unter zehn Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen ins Bad, Schwimmutensilien (Schwimmbrillen, Schwimmbretter, Tauchstangen etc.) dürfen nicht ausgeliehen oder verkauft werden. Alle Badbesucher müssen ihren Ausweis mitbringen, die Aufenthaltszeit muss erfasst werden.

Die Umsetzung der Zeiterfassung, beispielsweise über ein Online-Ticketsystem, und die organisatorischen Maßnahmen müssten jetzt vorbereitet werden, so die Stadt.

(red)