Stadt komplettiert Team für Bürgerbeteiligung

Stadt komplettiert Team für Bürgerbeteiligung

Engagement der Wuppertaler soll gefördert werden.

Das neue Team für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement der Stadt hat seine Arbeit aufgenommen. Dazu gehören sowohl bekannte als auch neue Gesichter.

Neu dabei ist Laura Adam. Die studierte Politikwissenschaftlerin hat sich an der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz mit dem Ehrenamt beschäftigt und in einem europäischen Beteiligungsprojekt für Jugendliche Erfahrung gesammelt. Angelika Leipnitz arbeitet seit 2006 in der Bürgerengagementförderung der Stadt, ist seit 2012 Geschäftsführerin des Zentrums für gute Taten und kümmert sich in beiden Funktionen intensiv ums Ehrenamt. Marcel Solar hat Politik, Volkswirtschaftslehre und Völkerrecht studiert, über direktdemokratische Verfahren promoviert und arbeitet seit 2016 in der Stabsstelle Bürgerbeteiligung der Stadt. Clara Utsch hat ihren Bachelor in Europäischen Studien und ihren Master in Empowerment Studies gemacht. Seit 2016 arbeitet sie bei der Stadt im Projekt KoSi-Lab für die Förderung von Bürgerengagement. Das Projektteam ist die zentrale Koordinierungsstelle für alle Wuppertaler, die sich außerhalb von politischen Aktivitäten ehrenamtlich engagieren und die Stadt mit ihren guten Ideen lieben- und lebenswert machen wollen. Dazu gehört auch, die Bürgerbeteiligung weiter zu entwickeln, zu koordinieren und zu begleiten.

Oberbürgermeister Andreas Mucke stellte gestern das Team in Abwesenheit von Marcel Solar vor. „Wir haben in Wuppertal großartig engagierte Menschen. Das haben wir bei den bisherigen Beteiligungsverfahren gesehen. Und dass das Ehrenamt in Wuppertal eine große, bis heute dauernde Tradition hat, ist hinreichend bekannt. Wir wollen dieses Engagement würdigen, wir wollen es aktiv fördern und zukunftsfähig machen“, so Mucke.

Bürgerbeteiligung soll als Querschnittsaufgabe für die gesamte Stadtverwaltung verstanden werden. Das Team unterstütze die Verwaltung, wenn Bürger aktiv in die Planung zum Beispiel des städtischen Haushalts oder großer Bauvorhaben eingebunden werden. Gleichzeitig sei es Anlaufstelle für Bürger, die sich aktiv in städtische Vorhaben und Projekte einbringen möchten.

Beim Bürgerengagement bietet das Team Vereinen und gemeinnützigen Initiativen Hilfe bei der Umsetzung von Projekten und Qualifizierungen an. Bürgerbeteiligung und die Förderung von Bürgerengagement sollen eng vernetzt werden. Red

Mehr von Westdeutsche Zeitung