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Stadt bietet den Platz Oberbergische Straße für den Schwebebahnlauf an

Breitensport : Schwebebahn-Lauf: Stadt bietet Platz an

In Veranstaltung in der für den 27. Juni vorgesehenen Form wurde der beliebte Lauf vom Krisenstab trotz Widersprüchen erneut abgelehnt. Er könnte nun über zwei Tage an der Oberbergischen Straße erfolgen. Die Organisatoren wollen das überdenken.

Eine erneute Absage und ein Angebot gab es gestern von der Stadt für Silvia Kramarz vom Verein Schwebebahnlauf. Am Morgen noch hatte Oberbürgermeister Uwe Schneidewind ihr per Mail mitgeteilt, er habe Krisenstabsleiter Johannes Slawig gebeten, noch einmal zu prüfen, ob es eine Möglichkeit gebe, den Lauf, der am 27. Juni mit strengem Hygienekonzept um das W-Tec an der Lise-Meitner Straße herum stattfinden sollte, doch zu genehmigen. Kurz darauf erhielt sie vom Büro Slawigs eine erneute Absage, mit Verweis darauf, dass derartige Sportveranstaltungen laut Coronaschutzverordnung erst ab 1. September möglich seien. Möglich sei allerdings eine Durchführung in einem begrenzten Raum. Dafür würde man dem Verein den Sportplatz Oberbergische Straße am kommenden Samstag und Sontag, 26. und 27. Juni, kostenlos zur Verfügung stellen. Allerdings werde darauf hingewiesen, dass zwischen den Läufern dauerhaft ein Abstand von fünf Metern einzuhalten sei. Zuschauer seien dagegen erlaubt. „Wir müssen das jetzt erst einmal prüfen, ob das für uns machbar ist, und ob wir das wollen“, sagte Silvia Kramarz unserer Zeitung. Gar nichts zu machen, können sie sich allerdings nicht vorstellen. gh