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Spielplätze & Co.: Wieder schärfere Corona-Regeln in Wuppertal

Verzehr auf Spielplätzen wird eingeschränkt : Kontaktregeln sind wieder verschärft

Auf Spielplätzen darf nicht mehr gegessen werden - Ausnahmen nur für Kleinkinder. Stadt will keine „Picknick-Orte für Erwachsene“.

Die Allgemeinverfügung tritt formal am Montag in Kraft. Nicht nur für die Schulen gelten neue Vorgaben. Das Land habe der Stadt aufgetragen, noch nachzubessern, so Gesundheitsdezernent Stefan Kühn. Verschärft wurden wieder die Kontaktregeln: Die zulässigen Kontakte beschränken sich „auf die Personen eines Hausstandes und eine andere Person“. Kinder bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Diese Regelung gilt auch für Kontakte im privaten Raum.

Alle Sportanlagen und Sportplätze (auch Bolzplätze, Fitnessgeräte in öffentlichen Parks und auf Grünanlagen) werden gesperrt, kündigt die Stadt an. Die Nutzung der Sportstätten bleibt nur erlaubt für Einzelsport oder zu zweit ohne Kontakt.

Neue Regeln gelten auch auf Spielplätzen. Sie dürfen ab 17.30 Uhr nicht mehr betreten werden. Zudem gilt dort „ganztägig ein Verbot zum Verzehr von Speisen; hiervon ausgenommen sind Kinder bis zum Alter von einem Jahr“. Damit soll verhindert werden, dass Spielplätze zu Picknick-Orten für Erwachsene werden, so Kühn. „Es soll sich auf das Spielen der Kinder konzentriert werden.“

Die Anzahl der gleichzeitig in geöffneten Handels- und Dienstleistungseinrichtungen (wie zum Beispiel Frisöre) mit Kundenverkehr anwesenden Kunden darf eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche nicht übersteigen. Verantwortlich sind laut Stadt die Inhaberinnen und Inhaber.

Rauchverbot gilt weiter
in den Fußgängerzonen

In den Fußgängerzonen der Innenstädte Barmen und Elberfeld, sowie auf den Straßen Neumarkt und Wall gilt zwischen 7 und 20 Uhr die Maskenpflicht. Beim Verzehr von Speisen und Getränken darf die Maske kurzfristig abgenommen werden. Das Rauchverbot gilt allerdings weiterhin, betont Kühn.

Dabei muss nach der CoronaSchVO ein 50 Meter Abstand zum Geschäft eingehalten werden, bei dem die Speisen und Getränke erworben wurden.

Der Krisenstab der Stadt Wuppertal wird in dieser Woche am Montag, Mittwoch und Freitag tagen, „um kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen und aufkommende Probleme reagieren zu können“, schrieb Oberbürgermeister Uwe Schneidewind am Sonntag. „Wir werden uns auch weiter zeitnah um eine Kommunikation auf allen Kommunikationskanälen bemühen.“ est