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SPD: Wuppertaler Zulassungsstelle wieder an die Uellendahler Straße

Automeile : SPD: Zulassungsstelle wieder an die Uellendahler Straße

Fraktion in der Bezirksvertretung favorisiert „Automeile“ statt Döppersberg.

Die Diskussion um die Verlagerung von Verwaltungsdienststellen in die ehemalige Bahndirektion strahlt bis in die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg aus: Im Stadtteil hatte es nämlich einige Stimmen gegeben, die sich eine Rückkehr des Straßenverkehrsamtes an die Uellendahler Straße gewünscht hätten. Doch das wird zukünftig eher an den Döppersberg ziehen. Zum Leidwesen der SPD-Fraktion: Die bekräftigt in einem Antrag zur BV-Sitzung am kommenden Donnerstag noch einmal die Forderung, dass das Straßenverkehrsamt wieder an der „Automeile“ angesiedelt werden soll.

„Durch die Ansiedlung des Straßenverkehrsamtes an der Uellendahler Straße wird die Nachfrage nach Kfz-Zulassungen dort befriedigt, wo sie entsteht“, schreibt Fraktionsvorsitzender Yannick Bartsch. In der Diskussion um die Planung und Neugestaltung von Verwaltungsstandorten sei auch ein Umzug des Straßenverkehrsamtes zu bedenken.

Aktuell befindet sich die Zulassungsstelle an der Müngstener Straße. Die Stadt bzw. das Gebäudemanagement ist nur Mieter und nutzt dort etwa 1330 Quadratmeter. Der Vertrag endet 2023. Deshalb war schon in der Vergangenheit mehrfach, auch in der Politik, der Vorschlag aufgekommen, dass das Amt wieder an die Uellendahler Straße, wo es bis 2011 ansässig war, zurückkehrt. Denn, so die Kritik, habe die Automeile seit dem Wegzug der Meldestelle ihren Ruf eingebüßt. Auch dort ansässige Händler klagten, dass die Zeit der kurzen Wege vorbei gewesen sei.

Die Stadt hatte die Uellendahler Straße — bevor sich die Bahndirektion als Alternative anbot — durchaus auch als neuen alten Standort im Auge, wie die Verwaltung gegenüber WZ und Stadt bestätigt hatte.