NRW-Statistik So viele Kinder sind von Teenager-Müttern im Jahr 2022 in Wuppertal zur Welt gebracht worden

Wuppertal · In NRW sind im Jahr 2022 insgesamt 2823 Kinder von Müttern geboren worden, die unter 20 Jahre alt waren.

 Seit dem Jahr 2000 ist laut Statistik der Anteil der Geborenen von Teenager-Müttern an der Gesamtzahl der Geburten von 4,0 Prozent auf 1,7 Prozent gesunken.

Seit dem Jahr 2000 ist laut Statistik der Anteil der Geborenen von Teenager-Müttern an der Gesamtzahl der Geburten von 4,0 Prozent auf 1,7 Prozent gesunken.

Foto: dpa/Fabian Strauch

Laut Daten des Statistischen Landesamts war der Großteil der Teenager-Mütter in NRW im Jahr 2022 zwischen 18 und 20 Jahren alt (2056 Geburten). Bei 767 Neugeborenen war die Mutter noch minderjährig, was einen Anteil von 0,5 Prozent an der Gesamtzahl der Geburten ausmacht. Im Jahr 2000 waren dies mit 1601 Geburten noch 0,9 Prozent gewesen. Die Zahl der Kinder, die von unter 15-jährigen Müttern zur Welt gebracht wurden, hat sich vom Jahr 2000 (damals: 27 Geburten) bis 2022 auf 38 erhöht.

In Wuppertal gab es 2022 insgesamt 76 Neugeborene von unter 20-jährigen Müttern. Das entspricht rund 2,2 Prozent der Gesamtzahl der Geburten (3456). Im Jahr 2010 gab es noch 111 Neugeborene von Teenager-Müttern. Das entsprach rund 3,8 Prozent der Gesamtzahl (2932). Im Jahr 2000 gab es insgesamt 178 Neugeborene von Teenager-Müttern, das entsprach einem Anteil von rund 5,2 Prozent der Gesamtzahl an Neugeborenen (3403).

In Solingen gab es im Jahr 2022 23 Neugeborene von Teenager-Müttern (1,6 Prozent; 1408). Im Jahr 2000 waren es noch 63 Neugeborene von Teenager-Müttern (4,2 Prozent; 1498).

Im Jahr 2022 gab es in Remscheid 14 Neugeborene von Teenie-Müttern (1,4 Prozent; 1011). Im Jahr 2000 waren es 60 Neugeborene von unter 20-jährigen Müttern (5,2 Prozent; 1162).

Regional betrachtet war der Anteil der von Teenager-Müttern geborenen Kinder an der Gesamtzahl der Geburten in Hagen (5,3 Prozent), Gelsenkirchen (5,2 Prozent) und Herne (4,1 Prozent) am höchsten. Die niedrigsten Anteile wurden für Düsseldorf, Leverkusen und den Kreis Borken (jeweils 0,8 Prozent) ermittelt.

(Red/jc)
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