Frühling So schön blüht Wuppertal

An diesen Orten stehen die schönsten Kirschblütenbäume.

Am Tippen-Tappen-Tönchen lässt sich nicht nur die Kirschblüte, sondern dahinter auch die Laurentiuskirche erspähen.

Am Tippen-Tappen-Tönchen lässt sich nicht nur die Kirschblüte, sondern dahinter auch die Laurentiuskirche erspähen.

Foto: Anna Schwartz/ANNA SCHWARTZ

Jährlich erfreuen sich Menschen auf der ganzen Welt an der rosa Blütenpracht der Kirschblüten und anderer blühender Bäume. Ein Blick darauf genügt für gute Laune und ein schönes Foto, vorzugsweise mit blauem Himmel im Hintergrund, zaubert auch den Mitmenschen ein Lächeln ins Gesicht.

Lange dauert die Freude meist nicht. So schön die Kirschblüten sind, sie blühen nur kurz. Ein exakter Zeitraum lässt sich nicht nennen. In Wuppertal waren circa Mitte März erste Blüten zu sehen. Abhängig ist die Blütezeit jedoch vom Wetter, insbesondere der Wärme und von der Sorte des Baumes. „Jede Pflanze hat einen unterschiedlichen Blütezeitraum“, weiß Christian Arlt, Abteilungsleiter für die Grünflächenunterhaltung. „Es reichen ein paar warme Tage, da schieben die Bäume die Blüten raus“. In der Regel liegt der Zeitraum zwischen April bis Mai, mit einer Blütezeit von vier Wochen, so Arlt. Und in diesem Jahr früher.

So schön blühen die Kirschblüten in Wuppertal
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Wuppertals Blütenpracht

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Foto: Anna Schwartz/ANNA SCHWARTZ

Eine wichtige Unterscheidung ist die zwischen Wildkirschen und veredelten Kirschen. Die Wildkirsche wächst ganz natürlich, vom Menschen unangetastet. Dahingegen wurde die veredelte Kirsche über Jahre hinweg so mit Selektion herangezüchtet, dass sie beispielsweise dichtere Blätter oder rosafarbene Blüten hat, erklärt Arlt. „Der Ursprung von der Vogelkirsche ist rein weiß, das rosa wurde hereingekreuzt“, sagt der Experte. Die veredelte Kirsche ist zwar schöner, aber auch aufgrund ihrer Veränderungen anfälliger für Krankheiten. Ein geübtes Auge erkennt schnell die Unterschiede der Bäume.

Durch die unterschiedlichen Baumarten sind so manche Bäume schon verblüht, während andere erst die Knospen öffnen. Naturliebhaber sollten also so schnell wie möglich einen Spaziergang durch die Stadt machen, bevor die Blüten wieder für ein Jahr verschwinden.

Ob in Barmen, an der Varresbecker Station in Elberfeld am Tippen Tappen Tönchen, in der Friedrich-Engels-Allee oder im Nordpark. Die Suche gleicht einer Schatzsuche. Vor allem in Sprockhövel an der South-Kirkby-Straße reiht sich ein Baum nach dem anderen (insgesamt 17) und bietet ein schönes Fotomotiv für besondere Anlässe oder aber einfach einen Ort zum Verweilen.

Ein Ausflug sind diese Orte allemal Wert - ausgestattet mit Kamera, Buch oder den Liebsten.

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