Wirtschaft So schneidet Wuppertal im Wirtschafts-Ranking ab

Wuppertal · Das Portal DDW hat die Bedeutung von rund 4000 deutschen Städten als Wirtschaftsstandort verglichen. Wie schlägt sich Wuppertal?

 Einer neuen Studie zufolge gehört das Wuppertaler Unternehmen Vorwerk in seinem Segment zu den Weltmarktführern.

Einer neuen Studie zufolge gehört das Wuppertaler Unternehmen Vorwerk in seinem Segment zu den Weltmarktführern.

Foto: obs/Vorwerk Gruppe

Das kann sich sehen lassen: Bei den deutschen Städten mit den meisten Weltmarktführern landet Wuppertal auf Platz vier. Das hat ein Vergleich des Mittelstandsportals „Die Deutsche Wirtschaft“ (DDW) ergeben.

Demnach sind am Standort Wuppertal gleich 15 Firmen mit Weltmarktführer-Status ansässig. Als Beispiel nennt DDW den Haushalts- und Küchengerätehersteller Vorwerk oder den Textilmaschinenproduzenten Osthoff-Senge. Zum Vergleich: Platz eins teilen sich Hamburg und München mit jeweils 33 internationalen Top-Firmen. Es folgen Berlin und Köln mit 27 beziehungsweise 20 Weltmarktführern in der Stadt.

In der Gesamtbewertung schneidet Wuppertal als deutscher Wirtschaftsstandort allerdings etwas schlechter ab. Hier war nur Platz 17 drin. Und das trotz der 91 Top-Unternehmen, die es DDW zufolge in der Stadt gibt - darunter Coroplast, Knipex und das Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler. Sie erwirtschaften insgesamt einen Umsatz von knapp 20 Milliarden Euro und beschäftigen über 70 000 Mitarbeiter.

Für das Ranking hat das Portal DDW 3807 deutsche Städte analysiert und nach ihrer wirtschaftlichen Bedeutung gewichtet. Mit über 1000 Top-Firmen ist Hamburg der stärkste Wirtschaftsstandort Deutschlands. Schlusslicht Sankt Peter-Ording kann dagegen nur mit einem Unternehmen punkten, dass deutschlandweit zu den Platzhirschen in seiner Branche gehört.

(red)
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