So geht es mit der Quga in Wuppertal weiter

Gartenschau : So geht es mit der Quga weiter

Die nächste Wanderung führt zur Talsperre und in den Saalscheider Wald.

Die erste Wanderung führte durch Saalbach und Gelpetal zum Steffenshammer, am kommenden Sonntag steht der nächste Rundgang im Rahmen der „Quga“ in Ronsdorf an: Diesmal geht es auf einer sechs Kilometer langen Tour zur Ronsdorfer Talsperre und zur „Rhododendronblüte im Barmer Wald“.

Erstes Thema ist der 2007 eröffnete Walderlebnisweg. Der frühere Waldlehrpfad wurde zu einem kinder- und familienfreundlichen Erlebnisweg umgestaltet. Themen wie Wasserkreislauf, Wassergesundheit, Tier- und Vogelkunde, Bäume, Blätter, Früchte und Tierspuren wurden dabei aufgegriffen. Weiter geht es zur im Saalscheid gelegenen Klinik Bergisch Land. In deren Umfeld werden sich die Teilnehmer an der üppigen Rhododendronblüte erfreuen können. Den Abschluss der Wanderung bildet ein gemeinsames Kaffeetrinken in der Cafeteria der Klinik.

Die Quga ist die kleine Schwester der möglicherweise 2031 in Wuppertal stattfindenden Bundesgartenschau (Buga). Die Quga bietet schon jetzt Wanderungen und Aktionen im grünen Umfeld Wuppertals an. Es war die Idee von Antonia Dinnebier vom Förderverein Historische Parkanlagen, im Vorlauf auf die Buga jährlich stattfindende Quartiersgartenschauen (Quga) zu veranstalten und dabei vor allem die Stadtteile einbeziehen, die nicht oder kaum ins Konzept der Buga eingebunden sind.

Veranstaltungen und Führungen sollen den Blick auf die grünen Oasen lenken, dabei nicht nur Park- und Waldanlagen einbeziehen, sondern nach Möglichkeit auch Privat- und Kleingärten, Urban-Gardening-Projekte, Selbst-Ernte-Gärten, Gärtnereien und Friedhöfe, Freibäder und Sportfreiflächen sowie Kinderspielplätze und Schulgärten.

Den Anfang macht in diesem Jahr Ronsdorf. Denn der Stadtteil feiert das 150-jährige Bestehen des Ronsdorfer Verschönerungsvereins, der mit seinen Ronsdorfer Anlagen eine große Park- und Waldanlage für die Öffentlichkeit in Schuss hält.

Für die Quga übernimmt der Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein die Organisation. „Es gab für uns kurzfristig zusätzliche Arbeit, aber das haben wir gemeistert“ erklärt Klaus-Günther Conrads. Als Organisator bietet er einmal im Monat eine Wanderung rund um Ronsdorf an. Im Netzwerk der Quga sind Kleingartenvereine, Friedhofsverwaltungen und Gartenbaubetriebe wie die traditionsreiche Staudengärtnerei Arends eingebunden, die am kommenden Sonntag von 11 bis 16 Uhr im Zeichen des „Muttertags im Mai“ steht. Schon vor rund 100 Jahren hat sich Ronsdorf als „Gartenstadt“ vermarktet. Auch heute noch gibt es im und um das Quartier viele Anlagen und Wälder.

Start der Wanderung: 14 Uhr, Bandwirker Platz, Marktstraße 21. Eine Anmeldung ist nicht nötig, zur Deckung der Organisationskosten wird eine Teilnehmerspende von 5 Euro erbeten.

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