Stadtradeln: So funktioniert das Kilometer-Sammeln beim Stadtradeln

Stadtradeln : So funktioniert das Kilometer-Sammeln beim Stadtradeln

In Deutschland wurden bereits fast 50 Millionen Kilometer gemeinsam geradelt und mehr als sieben Millionen Kilogramm CO2 vermieden. Nach den Sommerferien wird auch in Wuppertal ein Zeichen für den Klimaschutz und die Radförderung gesetzt.

Vom 2. bis 22. September findet erstmals das Stadtradeln in Wuppertal statt. „In den letzten Jahren wurde die Kampagne schon gefordert, dieses Jahr wird sie endlich umgesetzt“, freut sich Anja Liebert, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

Stadtradeln 2018 und die WZ macht mit. Redaktionshund Emma unterstützt ihre Kollegen auf zwei Rädern, wo sie nur kann. Foto: Daniela Ullrich

Bei diesem bundesweiten Wettbewerb des Klima-Bündnisses werden die fahrradaktivsten Kommunen und Kommunalparlamente gesucht. In dem dreiwöchigen Aktionsraumsollsowohlprivat als auch beruflich auf das Auto verzichtet und auf das Rad umgestiegen werden. Die Teilnehmer sollen auch nach der Aktion das Fahrrad gezielt weiter nutzen, wünscht sich Liebert.

Die Bürger Wuppertals sollen gemeinsam für den Klimaschutz, die Radförderung aber auch die Lebensqualität in die Pedale treten. Neben dem Beitrag für eine nachhaltige Zukunft sollen auch Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt werden: „Anregungen von Radelnden zu Verbesserungen rund um Radwege oder Fahrradstellplätze wären ideal“, so die Fraktionsvorsitzende. „Für die Zukunft solldas Thema Radfahren auch imAlltag und nicht nur inder Freizeit imFokus stehen.“ Vereine und Schulen sind aufgerufen

In Wuppertal waren am 30. August bereits 499 Radelnde in 72 Teams registriert, davon 19 Mitglieder des Kommunalparlaments (Stand 27. August). Alle Bewohner Wuppertals können teilnehmen. Teams können sich über Arbeit, Vereine oder (Hoch-) Schulen gründen - und das sogar noch bis Ende der Aktion und darüberhinaus.

Die WZ hat ein eigenes Team: "WZ Wuppertal - radelnde Reporter_Innen". Warum wir das Stadtradeln unterstützen: Fahrradfahren und das Bergische Land, dass das mittlerweile zusammengehört wie der morgendliche Kaffee und das Lesen der aktuellsten Nachrichten auf wz-wuppertal.de auf Smartphone, iPad oder traditionell in der gedruckten Ausgabe, will die Redaktion gemeinsam als Radelnde Reporter_Innen unter Beweis stellen!

Jeder Kilometer, der während der dreiwöchigen Aktionszeit mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, kann unter stadtradeln.de oder direkt über die Stadtradeln-App in den Online-Radelkalender eingetragen werden. Radelnde ohne Internetzugang können der lokalen Stadtradeln-Koordination wöchentlich die Radkilometer per Kilometer-Erfassungsbogen melden.

(Rad)Wettkämpfe und Trainings auf stationären Fahrrädern sind dabei ausgeschlossen.

Wo die Radkilometer zurückgelegt werden ist nicht relevant, denn Klimaschutz endet an keiner Stadt- oder Landesgrenze. Es können auch erradelte Kilometer für mehrere Radelnde im selben Radelkalender eingetragen werden (z. B. für Familien, Schulklassen etc.). WICHTIG: Die genaue Anzahl an Personen, für die Kilometer eingetragen werden, muss angegeben werden. Wie detailliert die Kilometer erfasst werden (einzeln, täglich oder maximal jeweils zum Ende einer jeden Stadtradeln-Woche), liegt im Ermessen der Radelnden.

Bis einschließlich zum letzten der 21 Stadtradeln-Tage können Teams gegründet oder sich einem Team angeschlossen werden. Nachträge der Kilometer sind ebenfalls möglich, solange sie innerhalb des 21-tägigen Aktionszeitraums erradelt wurden. Für registrierte Teilnehmende gibt es nach dem Aktionszeitraum eine siebentägige Nachtragefrist. Danach sind keine Einträge oder Änderungen mehr möglich!

Registrierung und bundesweite Bilanz auf der Internetseite: www.stadtradeln.de/wuppertal

Mehr von Westdeutsche Zeitung