Silvester-Bilanz in Wuppertal Feuerwehr rückt zu 38 Einsätzen aus

Wuppertal · Die Silvesternacht war für die Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Wuppertal arbeitsreich. Bei einem Brand an der Bartholomäusstraße war die Feuerwehr fünf Stunden im Einsatz.

 Symbolfoto

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Foto: dpa/Marcel Kusch

In der Silvesternacht ist die Wuppertaler Feuerwehr zwischen 23 und 4 Uhr zu 38 Einsätzen ausgerückt. Der Rettungsdienst war im selben Zeitraum 54 Mal unterwegs.

Der umfangreichste Brandeinsatz hat sich nach Angaben der Feuerwehr an der Bartholomäusstraße ereignet. Dort habe ein Dach gebrannt. Der Einsatz habe rund fünf Stunden gedauert.

In der Waldeckstraße sei es zudem zu einem Verkehrsunfall gekommen. Des Weiteren gab es eine Vielzahl kleinerer Brände von Papiercontainern, Mülleimern und Balkonen, so die Feuerwehr. Zudem hätten Feuerwerksüberreste gelöscht werden müssen.

Am Neujahrsmorgen wurde die Feuerwehr um kurz nach 7 Uhr noch zu einem Brand an der Erlenstraße in Barmen gerufen. Dort brannte ein denkmalgeschütztes Haus.

Außerdem entzog sich ein Autofahrer einer Polizeikontrolle und flüchtete. In Höhe der Werlestraße soll der Fahrer jedoch die Kontrolle über seinen Wagen verloren haben und prallte gegen eine Sitzgelegenheit und einen Baum.

Der 22-Jährige sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Mann Drogen genommen haben. Eine Blutprobe wurde entnommen, berichten die Beamten.

Die Polizei wurde in der Silvesternacht zu 198 Einsätzen gerufen. Insgesamt kam es laut Polizei zu 16 Körperverletzungen, 12 Sachbeschädigungen, 12 Ruhestörungen und 7 Personen seien aus unterschiedlichen Gründen im Polizeigewahrsam gelandet.

(red)