Tierwelt Kalifornische Seelöwen: Grüner Zoo Wuppertal bietet keine kommentierten Schaufütterungen mehr an

Wuppertal · Das teilte der Zoo nun in den Sozialen Medien mit.

 Die Tiere werden geduldig mit Fisch ins neue Areal gelockt.

Die Tiere werden geduldig mit Fisch ins neue Areal gelockt.

Foto: Grüner Zoo Wuppertal/Claudia Philipp

Natürlich würden Robben weiterhin täglich gefüttert und trainiert, momentan liege der Fokus des Trainings jedoch darauf, möglichst allen Seelöwen den Erweiterungsteil der Anlage schmackhaft zu machen. Die Tiere werden dafür geduldig mit Fisch hinübergelockt.

Im vergangenen Jahr wurde die Seelöwen-Anlage über einen Steg mit der ehemaligen Eisbären-Anlage verbunden. Damit steht den Tieren nicht nur mehr Platz zur Verfügung, sondern auch ein zweites, deutlich tieferes Wasserbecken. Da der Zoo im Sommer wieder Nachwuchs erwartet und sich die Seelöwen-Gruppe somit weiter vergrößern wird, sei dieses zusätzliche Platzangebot dringend erforderlich.

Doch Seelöwen seien Gewohnheitstiere, die allem Neuen erst einmal mit großer Zurückhaltung und Skepsis begegnen. Bisher wagen sich nur der Bulle „Mylo“ und das Weibchen „Nike“ regelmäßig in das neue Areal. Deshalb werde das Tierpflegeteam nun noch intensiver zu unterschiedlichen Zeiten mit den Seelöwen den Übergang in den weiteren Bereich trainieren, hieß es weiter.

Es ist nach wie vor für Zoogäste möglich, die Robben beim Training zu beobachten, die Fütterung wird allerdings nicht mehr kommentiert und findet zu keiner bestimmten Uhrzeit statt. So können die Trainingseinheiten flexibler in den Arbeitsablauf der Tierpflegerinnen und Tierpfleger integriert werden.

(Red)
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