1. NRW
  2. Wuppertal

Schwimmoper: Kaum Chancen für Arbeiter

Schwimmoper: Kaum Chancen für Arbeiter

Firma Pro Refugium kommt nicht zum Prozess.

Wuppertal. Im arbeitsrechtlichen Lohn-Streit um die Abrissarbeiten an der Schimmoper stehen die Chancen schlecht, dass die klagenden Arbeiter ihr Geld bekommen. Wie berichtet, hat es Anfang des Jahres mit der Firma Howe zwar Teilvergleiche und Zahlungen gegeben.

Die Klagen gegen die Pro Refugium GmbH - bei dieser Firma sollen die Arbeiter den Großteil ihrer laut Klage nicht bezahlten Stunden geleistet haben - konnten jedoch nicht zugestellt werden.

Zum Prozess in der vergangenen Woche vor dem Arbeitsgericht erschien von Pro Refugium niemand. Auf Antrag der geprellten Arbeitnehmer - elf von ihnen sind Wuppertaler - wurden Versäumnisurteile erlassen, mit denen den Klagen stattgegeben wurde.

Ob die einzelnen Arbeitnehmer im Rahmen der Zwangsvollstreckung gegen Pro Refugium von ihrem Lohn jemals einen Cent erhalten werden, ist allerdings zweifelhaft. So soll die Firma ihren Sitz von Berlin nach Wien verlegt haben. Ob dort jemand greifbar sein wird, ist offen. Insgesamt waren beim Arbeitsgericht 18 Klagen gegen Howe und Pro Refugium eingegangen.

Die Sanierung der Schwimmoper soll im Herbst 2009 abgeschlossen sein.