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Schülerin Gabrielle sucht einen Ferienjob in Wuppertal​

Aktuelle Meldungen aus Wuppertals Partnerstädten : Schülerin Gabrielle sucht einen Ferienjob in Wuppertal

Eine Studentin aus Saint-Etienne kommt nach Wuppertal. Wer kann ihr helfen?

Hélène und Reiner Brinkmann sind seit mehr als 50 Jahren die besten Beispiele für französisch-deutsche Verbundenheit, das Ehepaar engagiert sich unter anderem für die Städtepartnerschaft zwischen Wuppertal und Saint-Étienne.  Und von der dortigen Präsidentin des Club franco-allemand, Ingrid Mahul, erreichte Reiner Brinkmann jetzt eine E-Mail, „in der sie mich bittet, für eine Studentin aus Saint-Etienne eine Praktikumsstelle beziehungsweise Ferienarbeit in Wuppertal zu finden“, berichtet Brinkmann: Bewerberin ist die 18-jährige Gabrielle Houdoy, sie sucht für Juli eine solche Möglichkeit in Wuppertal. „Das Deutsch-Französische Jugendwerk unterstützt solche Initiativen, wenn Kontakte im Rahmen von Städtepartnerschaften stattfinden“, so Brinkmann. Wer eine Idee oder ein Angebot hat, kann sich per Mail zur Weiterleitung bei Reiner Brinkmann melden unter mel@sbrinkmann.de oder bei Ingrid Mahul unter
j.mahul@wanadoo.fr

Frankreich ist ein gutes Stichwort, denn für die aktuelle Exkursion des Freundeskreises Be‘er Sheva (FKBS) unter dem Titel „Marseille/Aix-en Provence“ (21.-26.06.22) sind kurzfristig noch  zwei Plätze zu vergeben, wie FKBS-Vorsitzender Arno Gerlach meldet. Interessenten mögen sich schnell melden unter der E-Mail-Adresse  mail@arno-gerlach.de  oder  b.k.kramer@t-online.de 

Wuppertal pflegt seit 45 Jahren eine enge Städtepartnerschaft zu Be‘er Sheva in Israel. Im Jahr 1977 wurde das Partnerschaftsabkommen geschlossen. Es war das erste soziale und kulturelle Abkommen zwischen einer israelischen und einer deutschen Stadt. Als ein Zeichen für Solidarität mit  und Freundschaft zu Israel wurde vergangene Woche Donnerstag am Wuppertaler Rathaus die israelische Flagge gehisst: „Sie erinnert an den Beginn der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland im Jahr 1965“, teilt die Wuppertaler Stadtverwaltung dazu mit. „Wuppertal beteiligt sich damit an einem bundesweiten Aufruf der Deutsch-Israelischen Gesellschaft mit dem Titel ,Deutschland zeigt Flagge‘ als  ein Signal der Verbundenheit mit Israel, gegen Fremdenhass und Antisemitismus.“Eine enge Verbundenheit besteht auch zu Wuppertals polnischer Partnerstadt Liegnitz. Dorthin ist just heute, Dienstag, 17. Mai, der Vorsitzende des Freundeskreises, Jörg Eckholdt, aufgebrochen. Rund 500 Kilogramm Lebensmittel gehen mit auf die Reise, berichtet er, denn es bestehe angesichts des Ukraine-Kriegs und der vielen Flüchtlinge viel Bedarf an Unterstützung. Die kommt auch von  Organisationen der Vereinten Nationen, wie die Liegnitzer Verwaltung berichtet: „Polen hat 587 Schulpakete für Kinder und Schüler mit Flüchtlingsstatus aus Kindergärten und Grundschulen in Legnica vorbereitet. Dazu gehören Rucksäcke, Federmäppchen mit Zubehör, Turnbeutel, Malbücher, technische Blöcke und so weiter. Adam Dziedzic, Vorsitzender des polnischen Zweigs der Vereinigung, besuchte während der Übergabe der Ausstattungen das Flüchtlingszentrum in der Rycerska-Straße, wo er mit dem stellvertretenden Bürgermeister Krzysztof Duszkiewicz und dem Direktor des Zentrums für zivilen Dialog Michał Kotwa zusammentraf.