Stadtentwicklung Schönes Leben lädt für Juni zu einer Präsentation der Wuppertaler Villa Amalia ein

An der Briller Straße entsteht eine Anlage für exklusives Service-Wohnen.

So soll die Anlage für exklusives Service-Wohnen in Zukunft aussehen.

So soll die Anlage für exklusives Service-Wohnen in Zukunft aussehen.

Foto: Villa Amalia

Sie sprechen von einer „absoluten Herzensangelegenheit, ein Teil der Stadt Wuppertal zu werden“: Die Villa Amalia wird renoviert und auf dem Gelände an der Briller Straße entsteht eine Wohnanlage, die Neubauten mit 64 Wohneinheiten im ehemaligen Park um die Villa herum vorsieht. Am Mittwoch, 26. Juni, in der Zeit von 17 bis 20 Uhr wird Malahat Dinkelmann als Resident Managerin des Komplexes die Besucher zum sogenannten „Premier Inn“ in der Neumarktstraße 48-52 auf „eine Reise in die neue Welt des exklusiven Service-Wohnens mitnehmen“, wie es in der Einladung des künftigen Pächters und Betreibers, die Gruppe Schönes Leben, heißt.

Resident Managerin
ist wieder da

„Da wird gerade fleißig gebaut, es geht gut voran“, sagt Helen Bardtenschlager als Kommunikationschefin der Gruppe Schönes Leben. Es handle sich um ein denkmalgeschütztes Objekt, dementsprechend habe man mit Zeitverzögerungen rechnen müssen. Seit gut drei Wochen sei die Resident-Managerin wieder in Wuppertal zugegen, die zeitweise für ein anderes Projekt der Gruppe abberufen werden musste, so Bardtenschlager. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Wohnanlage im Oktober-November bezugsfertig sein könnte. Vor Kurzem fanden wohl auch Gespräche mit Leuten statt, die an einer Wohnung auf dem Areal der Villa Amalia interessiert sind, wie eine Interessentin der WZ berichtete. Sie hatte den Eindruck, dass es gut mit dem Projekt vorangeht, nachdem im Dezember bei einigen Beobachtern der Eindruck entstanden war, dass es mit dem Bauvorhaben gar nicht mehr vorwärtsgeht.

Zuletzt bei einem sehr gut besuchten Besichtigungstermin Mitte November hatte das Unternehmen Schönes Leben seine Pläne den Besuchern ausführlich geschildert (die WZ berichtete). Die künftigen Bewohner der Anlage mit den 64 Wohneinheiten sollen dort sowie in dem sanierten ehemaligen Kutscherhaus mit drei Wohnungen eigenständig leben, aber auch weitere Angebote dazu buchen können. Unter anderem einen Mittagstisch, den sie in der Villa Amalia zu sich nehmen können. Die Gründerzeitvilla soll im Erdgeschoss zu einem Restaurant und Café umgebaut werden, das auch für die Öffentlichkeit geöffnet ist. Die barrierefreien Wohnungen werden mit dem hotelähnlichen Service kombiniert. Die Sicherheit soll durch Ansprechpartner vor Ort sowie einen Pflegedienst gewährleistet werden. In der Villa sollen die Bewohner nicht nur essen, sondern in weiteren Räumen auch Gäste empfangen oder an Veranstaltungen teilnehmen können. Im Dachgeschoss sollen ein Friseur sowie Therapieangebote Platz finden.

Anmeldungen für den Termin am 26. Juni zur Vorstellung der Pläne für die Villa Amalia sind per E-Mail an [email protected] bis zum 14. Juni möglich.

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