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Schniewindscher Park soll mit Bürgern geplant werden

Ostersbaum : Stadt soll Mittel für Schniewindschen Park schnell bereitstellen

Die Bezirksvertretung Elberfeld hat am Mittwoch über die Beteiligung zur Umgestaltung des Schniewindschen Parks diskutiert.

Für die Umgestaltung des Schniewindscher Parks hat die Bezirksvertretung 25 110 Euro aus GFG-Mitteln bereitgestellt. Bis jetzt ist nicht sicher, was genau mit dem Geld umgesetzt werden soll.

Die SPD im Stadtteilparlament hat jetzt einen Antrag formuliert, nach dem die Wünsche der Anlieger – speziell des Bürgervereins Zukunft Ostersbaum und des Nachbarschaftsheims Ostersbaum – berücksichtigt werden sollen.  Das passiert aber schon. Die Bitte der SPD, die Stabsstelle für Bürgerbeteiligung einzubeziehen sorgte daher eher für die Sorge, dass sich der Prozess zeitlich dadurch noch weiter hinziehen könnte.

Enno Thormählen vom Bürgerverein Zukunft Ostersbaum betonte, dass man schon lange Ideen entwickele und eher wie zufällig durch die BV an Geld gekommen sei. „Wir würden es sehr begrüßen, wenn wir das schlank halten und schnell das Geld verwenden können“, sagte er. Auch Grüne und CDU meldeten Zweifel am Vorgehen der SPD an. Die Beteiligung laufe bereits. Gerta Siller (Grüne) verwies auf den virtuellen Rundgang, der stattgefunden hatte.

Christina Stausberg, Vorsitzende der SPD-Fraktion, fühlte sich missverstanden. Es sei ihr darum gegangen, die Mittel mit dem bereits laufenden Prozess offiziell zu verzahnen. Nach einer Pause änderte die SPD den Antrag dahingehend, dass die Stadt sich bemühen solle, in Abstimmung mit dem Nachbarschaftsheim das Geld zügig zur Verfügung zu stellen. Es blieb bei dem Ergebnis, dass SPD und zwei Einzelpolitiker für den Vorschlag stimmten, Grüne, CDU und Linke sich enthielten. Der Vorschlag war somit angenommen. ecr