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Schnee und Eis: Wuppertal stellt sich auf die nächste Runde ein

Schnee und Eis: Wuppertal stellt sich auf die nächste Runde ein

Das Salzlager ist mit gut 1500 Tonnen noch zur Hälfte gefüllt. Engpässe wie im vergangenen Winter soll es nicht geben.

Wuppertal. Während in einigen NRW-Städten — wie im vergangenen Winter — das Streusalz ausgeht, ist in Wuppertal nach Angaben der Stadt noch kein Engpass in Sicht: Mit derzeit noch 1500 Tonnen im Salzlager sei man gut gerüstet, hieß es am Mittwoch auf WZ-Nachfrage. In den nächsten Tagen erwarte man mehrere Nachlieferungen, um am Klingelholl wieder auf einen Vorrat von 3000 Tonnen zu kommen.

Unterdessen stellt sich neben dem Winterdienst auch der Busbetrieb der Wuppertaler Stadtwerke auf einen unruhigen Donnerstag ein — mit bis zu 20 Zentimetern Neuschnee und glatten Fahrbahnen. „Wir fahren, so lange es die Lage auf den Straßen zulässt“, erklärt Stadtwerkesprecher Holger Stephan.

Wie an anderen Wintertagen werde man vorab regelmäßig Streckenkontrollen einsetzen, um auszuschließen, dass sich Linienbusse auf glatten oder blockierten Straßen festfahren. Im Ernstfall steht ein Rüstwagen bereit, der Busse abschleppen kann, wenn es gar nicht mehr anders geht. Grundsätzlich gilt aber die Anweisung, dass der Busbetrieb sofort eingestellt wird, wenn es auf den Straßen zu gefährlich ist. Dann sind alle Fahrer angewiesen, auf den Winterdienst zu warten.

Der hat — wie berichtet — den vergangenen Samstag genutzt, um bei Tauwetter auch Nebenstrecken zu räumen, bevor es nun weitergeht mit dem Winter.

Jenseits dessen geht die politische Diskussion um den Winterdienst da weiter, wo sie im vergangenen Winter beendet wurde: Die FDP fordert im Rat eine „Überprüfung der technischen und personellen Ausstattung beim Winterdienst“ und eine „ehrliche Bestandsaufnahme“ — auch, um zu klären, zu welchen Mehrkosten sich die Einsatzkraft verbessern ließe.

Ganz andere Sorgen hat man unterdessen beim städtischen Verkehrsressort mit Blick auf Straßen und Wege: Angesichts wechselnder Temperaturen zeigen sich die ersten größeren Schäden. Sie müssen notdürftig beseitigt werden, wenn Verkehrsgefahr droht — und die Lage auf den Straßen und die Priorität des Winterdienstes solche Reparaturen zulassen. Anderfalls müssen sonst externe Firmen mit den Fahrbahn-Reparaturen beauftragt werden. “ S. 3