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Schloßbleiche: Zeitplan für Baustelle steht

Schloßbleiche: Zeitplan für Baustelle steht

WSW informierten in der Elberfelder Bezirksvertretung über den aktuellen Stand.

Elberfeld. Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) haben die Bezirksvertretung Elberfeld über den aktuellen Stand der Baustelle an der Schloßbleiche informiert. Dort wird es in Zukunft viel Bewegung geben. Nicht zuletzt, weil das Köbo-Haus Anfang des kommenden Jahres renoviert wird, wodurch die Schloßbleiche als Baustellenzufahrt genutzt werden muss. Die WSW sehen sich deshalb zum zeitnahen Handeln gezwungen. Immerhin: Die aktuelle Situation sei stabil, die Abwasserleitung provisorisch gesichert.

Noch immer werde nach dem entsprechenden Beweisstück gesucht — unter gerichtsfester Dokumentation eines Gutachters. Bis zum Wochenende sollte die Maßnahme, ein Stück des Kanals, der durch rund sieben Kubikmeter Beton verstopft wurde, auszugraben, beendet sein. Das würde die Voraussetzung schaffen, um die Verursacher des Beton-Unfalls ermitteln zu können.

Der Sachverhalt sei indes unstrittig: Bei der Hotelbaustelle fehlen bis zu 7,5 Kubikmeter Beton. Doch stehe noch die Frage im Raum, wer genau haftbar gemacht werden könne. Damit wird auch die Verzögerung seit Ostern erklärt.

Die geplante Instandsetzung sei mit Herausforderungen gespickt, insbesondere durch die Nähe zur Schwebebahn. Das Rausfräsen des Betons, das zunächst versucht wurde, sei zu kostenintensiv. Somit hätten die WSW entschieden, den ganzen Kanal neu zu bauen und die Schloßbleiche insgesamt in einen guten Zustand zu bringen. Der Kanal wird im Rohrvortrieb gefertigt. Diese Arbeiten beginnen jetzt und sollen bis zum 22. Dezember fertiggestellt werden. Die jetzige Sackgassensituation könne frühestens dann neu diskutiert werden. Die Hausanschlüsse müssen zudem auch neu entstehen; dies geschehe bis Ende März 2018.

Ein durchgehender Fußgängerbereich könne zurzeit nicht vorschriftsmäßig gewährleistet werden. Es wird jedoch ein Fußweg ausgehend von der Alten Freiheit bereitgestellt, der den Zugang zu den Geschäften auf der Schloßbleiche ermöglicht, hieß es. Weitere Absperrungen sind zudem auch Zugangswegen der Feuerwehr zu den Häusern der Schloßbleiche — insbesondere der Hausnummer 20 — geschuldet.