Projekt „Smart Waste Tal“ Schlaue Technik soll die Verwertung von Abfall in Wuppertal verbessern

Wuppertal · Für das Projekt „Smart Waste Tal“ sollen in Wuppertal zwei Pilotquartiere entwickelt werden.

Die AWG-App ist nur einer der Schritte zu mehr Digitalisierung der Abfallwirtschaft.

Die AWG-App ist nur einer der Schritte zu mehr Digitalisierung der Abfallwirtschaft.

Foto: Bernhard Romanowski

Jeder Wuppertaler produziert rund 213 Kilogramm Müll pro Jahr. Damit liegen die Bewohner der Wuppermetropole über dem landes- und bundesweiten Durchschnitt. Rund 54 Prozent hiervon werden thermisch verwertet, also verbrannt. „Auch das ist überdurchschnittlich viel“, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Sensortechnik soll es aber möglich werden, Abfall noch effizienter zu verwerten. So lautet eines der Ziele des Modellprojekts Smart-City. Und das soll im Kernprojekt „Smart Waste Tal“ (Schlaues Müll-Tal) geschehen, das bei der Veranstaltung am Dienstag im Mittelpunkt steht (siehe Infokasten).