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Schaarwächter: Nachfolge soll noch vor der Sommerpause geklärt sein

Schaarwächter: Nachfolge soll noch vor der Sommerpause geklärt sein

Das altersbedingte Personalkarussell bei einigen Leitungspositionen in Wuppertaler Kultureinrichtungen dreht sich weiter. Nachdem am Dienstag mit Bettina Paust die Nachfolgerin von Kulturbüroamtsleiterin Monika Heigermoser (ab September) vorgestellt worden war, erfuhr der Kulturausschuss am Mittwoch den Sachstand bei zwei weiteren Personalien.

Bei der Nachfolge von Enno Schaarwächter ist Kulturdezernent Matthias Nocke guten Mutes, dass diese noch vor der Sommerpause geklärt sein wird. Für den Geschäftsführer von Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH steht im Herbst der Ruhestand an. Ein erstes Ausschreibungsverfahren hatte zu geringe Resonanz erfahren. Am Mittwoch berichtete Nocke über den zweiten Anlauf, der mit Beratung durch den ehemaligen Wuppertaler Generalintendanten Gerd Leo Kuck und Einbeziehung der künstlerischen Leitungen erfolge. Derzeit lägen zehn Bewerbungen vor, die es zu bewerten gelte.

Die Nachfolge des Direktors des Von der Heydt-Museums, Dr. Gerhard Finckh, steckt noch in einem früheren Stadium. Finckh wurde 2017 65 Jahre alt, hat also schon einmal verlängert. Nun soll bis April 2019 ein Nachfolger gefunden sein. Nocke berichtete dem Ausschuss, dass dieser Tage der Ausschreibungstext den kulturpolitischen Sprechern der Ratsfraktionen zugehe. Außerdem bat er um Nennung von vier Personen, die die Parteien beim Auswahlverfahren vertreten. Immerhin geht es beim Von der Heydt um ein Museum, das auf internationaler Ebene bestehen will. mws