Sanierung im Polizeipräsidium: Vier Jahre lang Handwerker im Haus

Sanierung im Polizeipräsidium: Vier Jahre lang Handwerker im Haus

Die 400-köpfige Belegschaft hat ab sofort vier Jahre lang die Handwerker im Haus.

Unterbarmen. Für 24-Millionen-Euro wird soll das Polizeipräsidium an der Friedrich-Engels-Allee innen komplett überholt werden. Jetzt ist offensichtlich, dass der Umbau bereits begonnen hat: Ein überdimensionales Bauschild steht vor der Fassade des in den 1930er Jahren errichteten, denkmalgeschützten Gebäudes.

Der Plan: In vier Jahren soll das „Haus der tausend Zimmer“ in allen Bereichen auf den neuesten Stand gebracht worden sein. Soll heißen: moderne Räume für die Kriminaltechniker, Brandschutz, behindertengerechte Zugänge und Energieeffizienz.

So werden unter anderem sämtliche Fenster des Gebäudes ausgetauscht. Teilweise gibt’s im Präsidium noch Einfachverglasung. „Es wird bestimmt mal laut und staubig“, prognostiziert Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher für die kommenden vier Jahre. Doch der Rollplan für den internen Dauerumzug ist mit der 400-köpfigen Belegschaft abgestimmt. Rainer Diett von der polizeiinternen Umbau-Projektgruppe zur WZ: „Das wird spannend, aber es wird klappen.“

Allerdings rechnen alle Beteiligten mit Überraschungen. „Das Gemäuer ist ziemlich alt. Wo da welche Leitung verläuft, wird man im Einzelfall sehen“, bekennt Matthias Haller, Verwaltungschef der Polizeibehörde. Dennoch sind sich alle sicher, dass der Vier-Jahres-Plan eingehalten wird.

Kurios: Hinter vorgehaltener Hand wird insbesondere über die Fassade des Gemäuers gelästert. „Hässlich“ ist da oft zu hören. Hausherrin Radermacher ficht das nicht an. Sie ist vor allem vom Platzangebot im Inneren begeistert: „In einem Neubau wäre es enger gewesen.“

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