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Rodung im Wuppertaler Osterholz: Politik will Lösungssuche

Neue Alternativen : Rodung im Osterholz: Politik will Lösungssuche

Der Aufschub der Rodung im Osterholz nach Gesprächen mit Oberbürgermeister Uwe Schneidewind erhält Lob von Politikern.

Der Aufschub der Rodung im Osterholz nach Gesprächen mit Oberbürgermeister Uwe Schneidewind erhält Lob von Politikern. Ulrich T. Christenn (Grüne), Vorsitzender des Umweltausschusses, erklärte: „Damit ist Zeit gewonnen, nachhaltige Alternativen zur Abraumhalde zu finden, um vielleicht die Rodung von gesundem Wald zu verhindern.“

Die Grünen wollten die Firma Oetelshofen, die Bürgerinitiative und Experten zum Gespräch einladen, um nach neuen Lösungen im Sinne der Initiative Circular Valley zu suchen. Auch Marcel Hafke, Landtagsabgeordneter der FDP, hält die Initiative des OB für „richtig und wichtig“. Er mahnt die Gegner der Rodung, den Gesamtzusammenhang zu sehen: Die Kalkwerke Oetelshofen zählten zu den effizientesten der Welt, produzieren einen bislang unverzichtbaren Rohstoff. Ein Verhindern des Ausbaus spiele der Konkurrenz in die Hände, die weniger Interesse an Umweltschutz habe. Auch er plädiert für eine gemeinsame Lösungssuche, Schneidewind könne durch sein Netzwerk Kooperationen und Forschungsprojekte etwa im Bereich Kreislaufwirtschaft anregen.

(kati)