Wuppertal: Robert-Daum-Platz: Alternativen für Radler?

Wuppertal : Robert-Daum-Platz: Alternativen für Radler?

Ein Bürger hat eine indirekte Möglichkeit für das Linksabbiegen von der B7 gefordert.

. Eine indirekte Linksabbiegemöglichkeit von der B7 (Fahrtrichtung West) in die Tannenbergstraße hat Ulrich Schmidt gefordert. Seinen Bürgerantrag hat die Bezirksvertretung Elberfeld-West allerdings abgelehnt — und sich damit der Haltung des städtischen Fachressorts angeschlossen. Schmidt ist trotzdem nicht komplett enttäuscht. Denn die Lokalpolitiker sehen offenbar wie er, dass die aktuelle Situation am Robert-Daum-Platz alles andere als optimal für Radfahrer ist. Tenor: Die Verwaltung solle sich deshalb Alternativen überlegen, wie dort Verbesserungen vorgenommen werden können.

Bezirksvertretungen haben Wünsche an die Verwaltung

Auch die BV Elberfeld, wo der Antrag ebenfalls Thema war, will noch einmal darüber sprechen. Die Verwaltung solle eine Skizze vorlegen, aus der besser ersichtlich sei, wie diese Linksabbiegemöglichkeit gedacht war — und gegebenenfalls ebenfalls Alternativen aufzeigen.

Für Schmidt, der sich als Mitglied der IG Fahrradstadt seit langem für eine bessere Infrastruktur für Radfahrer einsetzt, sind dies positive Signale. „Es zeigt, dass sich die Politiker Gedanken machen.“ Das sei auch der Grund für seinen Antrag gewesen, der insbesondere durch die Freigabe der Busspur für die Radfahrer seine Wichtigkeit habe. Die Verwaltung, so seine Kritik, halte sich selbst oft mit Vorschlägen zurück.

Der Vorschlag des Wuppertalers sah vor, wie es in dem Antrag heißt, dass der Radfahrer auf dem bestehenden Radfahrstreifen in die Kreuzung einfährt. „Ab dort gibt es einen zweiten Radfahrstreifen oder eine Verbreiterung, die zu einer Aufstelltasche in dem Kreuzungsarm der Briller Straße führt.“ Dort erhalte der Radfahrende zusammen mit dem Geradeaus-Verkehr aus der Briller Straße mit einem leichten Vorlauf Grün auf der Ampel „und kann von dort aus zur Tannenbergstraße gelangen“.

Fachressort sieht Abstellfläche für Radler skeptisch

Vorteil aus Sicht Schmidts: Durch diese Maßnahme können auch Radfahrende, die sich nicht trauen, sich über mehrere Spuren auf dem Linksabbieger im Mischverkehr einzuordnen, in die Tannenbergstraße gelangen.“ Der zeitliche Mehraufwand sei gering und es müssten keine fragwürdigen Fußgängerüberwege-Freigaben überlegt werden, so Schmidt.

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