1. NRW
  2. Wuppertal

Restaurants verwandeln die Wuppertaler Grabenstraße in eine Müllhalde

„Müllhalde“ : An der Grabenstraße stapeln sich die Abfälle

In der Grabenstraße stehen immer wieder Mülltonnen der anliegenden Restaurants auf dem Bürgersteig. Nun hat die Stadt ein Bußgeld verteilt.

Seit anderthalb Jahren ist Andreas Trunk im Austausch der Stadt Wuppertal. Denn auf der Grabenstraße stehen immer wieder Mülltonnen der anliegenden Restaurants auf dem Bürgersteig. Diese versperren Kunden den Weg und locken Tiere an. Jetzt habe es von der Stadt ein Bußgeld gegeben.

„Wir leben von der Laufkundschaft. Das ändert die Kundenströme“, sagt der Büroleiter des anliegenden Reisebüros „Derpart“. Deshalb stört ihn der Müll schon lange. „Den Bürgersteig kann man mit einem Kinderwagen nicht nutzen“, meint Trunk. Der Müll versperre außerdem den Eingang zur Fußgängerzone. Vor allem im Sommer kommt hinzu, dass die Tonnen stinken. Zudem hat er Tauben, beobachtet, die an den Mülltüten picken. „Und man weiß nicht, wie es mit Ratten ist“, ergänzt Trunk.

Dass der Müll an der falschen Stelle steht, gehe schon lange so. Anfangs seien es nur die Tonnen eines Cafés gewesen. Die müssten eigentlich in der Tiefgarage stehen. Doch aus Bequemlichkeit hätten viele es nachgemacht und ihren Müll draußen stehen gelassen.

Das Ordnungsamt kennt das Problem, fahre aber nicht Kontrolle. „Wenn man es anzeigt, dann schaut sich das Ordnungsamt das an und verhängt im Zweifel ein Bußgeld“, erklärt Pressesprecher Thomas Eiting. Bußgelder für falsch stehende Mülltonnen fangen teils mit einer Verwarnung an und können je nach Situation bis zu 50 000 Euro betragen.

(kar)