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Restarbeiten am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium sollen Ende 2020 fertig sein

Elberfeld. : Restarbeiten am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium sollen Ende 2020 fertig sein

Bis Ende des Jahres gibt es auf dem Gelände noch viel zu tun. Stadt beklagt, dass eine ausführende Firma nicht „berechenbar“ sei.

Seit Anfang 2019 läuft der Unterricht am Wilhelm Dörpfeld-Gymnasium wieder am alten Standort am Johannisberg neben der Stadthalle – ungeachtet der noch zu bewältigenden Außenarbeiten. Die sind noch vielfältig.

Sie sollen etwa bis zum Jahresende fertig sein, stellt Thomas Lehn, Produkt-Manager beim Gebäude-Management der Stadt Wuppertal, in Aussicht. Danach „werden nach den Anpflanzungen rund um das Gymnasium noch Pflegearbeiten erforderlich sein, die wahrscheinlich bis zum Sommer 2021 dauern werden“, kündigt er an. Aber auch bis Ende 2020 gebe es noch viele „Baustellen“ an der traditionsreichen Schule.

„Da sind zunächst noch einige Fassadenarbeiten, die zu unserem Leidwesen immer noch nicht abgeschlossen sind, weil die ausführende Firma nicht immer mit den erforderlichen Kräften vor Ort ist“, so Lehn. Ausstehende Fassadenarbeiten gebe es noch an der West- und der Nordseite im Erdgeschoss. „Leider ist diese Fassadenbaufirma nicht berechenbar, sodass wir bezüglich der Fassadenarbeiten noch kein Datum nennen können“, stellt Lehn verärgert fest und weist auch darauf hin, dass auch die in Auftrag gegebenen Dachdeckerarbeiten nicht fertig sind.

„Zum Glück ist der Unterricht durch die Arbeiten, die noch erledigt werden müssen, nicht beeinträchtigt“, sagt der Produktmanager. Er listet aber noch einen ganzen Wust von noch zu erledigenden Dingen auf dem weitläufigen Areal auf: „Vordächer an der Turnhalle und an anderen Stellen müssen noch angebracht werden. Der Schulhof bei der Turnhalle wird eine Multifunktionsfläche, auf die noch ein besonderer Belag aufgebracht werden muss. Der öffentliche Fußweg muss noch fertig gestellt werden und auch der westliche Schulhof, der nur durch die Schule genutzt wird, wird noch gepflastert“, so Lehn, Geländer und Handläufe fehlten ebenfalls noch.

Auf den Hängen zur Südstraße und zum Johannisberg hat sich üppige Vegetation ausgebreitet. „Die kommt weg. Da wird neu bepflanzt“, weiß der Polier des Landschaftsbau-Unternehmens. Dabei stellt Thomas Lehn klar: „Alle Bäume auf dem Gelände bleiben stehen, und es werden auch noch neue angepflanzt.“ Die würden auch beim Anwachsen bis weit ins Jahr 2021 fachlich begleitet.

In die Planung des Gymnasium-Neubaus vor Jahren war eingeflossen, dass die Schule in das Leben im Quartier einbezogen werden sollte. Das wurde auch bereits mit Leben erfüllt: Die von der Südstraße erreichbaren Quartiersräume werden schon für Sitzungen der Bezirksvertretung, von Initiativen im Bereich der Südstadt und für das Training und die Wettkämpfe des Schachvereins genutzt. Sie seien „selbstverständlich barrierefrei“, betont Thoma Lehn. Der Projektmanager lässt sich regelmäßig vom Fortgang der Bauarbeiten berichten und hält ständigen Kontakt mit der Schulleitung.