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Renz Manege: Ein Zirkus auf dem Weg in die Moderne

Renz Manege: Ein Zirkus auf dem Weg in die Moderne

Die Circusshow Renz Manege will das Publikum auf zeitgemäße Art unterhalten.

Barmen. „Manege frei!“, heißt es ab dem morgigen Donnerstag auf dem Carnaper Platz. Artistennummern in schwindelnder Höhe, Hunde, die mit Laufenten um die Wette rennen oder die altbekannte Clownnummer — all das beinhaltet die Show des Zirkus’ Renz Manege. Bis Sonntag schlagen die 15 Artisten ihr blau-gelbes Zirkuszelt auf dem Carnaper Platz auf.

„Unser Team ist international. Von Russland bis Portugal ist alles vertreten“, sagt Bianca Renz, Luftakrobatin und Tochter des Zirkusdirektors. Ein Artistenpaar stammt sogar aus Puerto Rico und Kolumbien und wird mit einer Nummer auf dem Todesrad das Publikum in Hochspannung versetzen. „Wir sind anders als die üblichen Zirkusdarbietungen“, versichert Bianca Renz. Der Zirkus wirbt mit einer Mischung aus Varieté, Theater, Show und traditionellen Elementen.

„Das Traditionelle ist beispielsweise das Zelt und die Manege, aber unsere Show ist sehr modern. Wir leben vom Tempo“, sagt die Luftakrobatin. LED-Lichter, schnelle Wechsel, moderne Musik sollen die Show vom Wanderzirkus aus Großvaters Zeiten abheben. „Trotzdem richten wir uns an jede Altersgruppe“, versichert Bianca Renz.

Kinder dürften etwa am Clown-Duo Olga und Vladimir Slobi aus Russland ihre Freude haben. Mit Katze, Hund und Ratte auf der Schulter laufen sie um das Zirkuszelt — ab dem morgigen Donnerstag werden sie die Zuschauer ohne Worte durchs Programm führen.

Spektakulär dagegen wird der Auftritt des Artisten David Confal, der mit vier Diabolos in der Manege jonglieren wird — ein Rekord unter den Artisten. Und auch Bianca Renz steht für Nervenkitzel, wie sie etwas eigenwillig ankündigt: „Ich werde ohne Sicherung am Trapez turnen. Wir Zirkusleute sind halt bekloppt“, sagt sie lachend und ergänzt: „Es ist wahrscheinlicher, dass ich von einem Auto überfahren werde, als dass ich da runterfalle.“