Pusinelli nimmt Mucke in die Pflicht

Pusinelli nimmt Mucke in die Pflicht

Offener Brief: Scharfe Kritik am aktuellen Lichtermarkt.

Mit scharfer Kritik am Weihnachtsmarkt und am Umgang der Stadt mit dem Thema hat sich Thomas Pusinelli, Einzelhändler der Elberfelder City und ehemaliges Vorstandsmitglied der Werbegemeinschaft IG 1, an Oberbürgermeister Andreas Mucke gewandt. In einem Offenen Brief kritisiert er: „Seit über 20 Jahren sehen wir die gleichen roten Buden“, die „über die Jahre immer schlechter geworden“ seien.

Deshalb hätten die IG1 und er 2015 als damaliger Veranstalter einen neuen Betreiber mit einem neuen Konzept verpflichtet, mit einer Eislaufbahn für den Neumarkt und einer komplett neuen Beleuchtung. Das hätte „pünktlich zur Eröffnung der 1.Stufe des neuen Döppersbergs, nämlich genau jetzt im Winter 2017“ greifen sollen. Doch die Stadt habe das Konzept abgelehnt, das mit der nötigen EU-Ausschreibung begründet, eine Markt GmbH geplant, dann eine Auslobung beschlossen. „Zwei Jahre ist nichts passiert“, klagt er.

Auf dem aktuellen Markt seien Stände „teilweise qualitativ und inhaltlich haarsträubend“, es fehle Dekoration, „dazu werden uns Regenwassertanks(!!) als weihnachtliche Lichtwürfel verkauft“. Er erinnert daran, dass die Händler drei Jahre Döppersberg-Baustelle und weitere Verkehrsprobleme ertrugen, nun der verkaufsoffene Sonntag untersagt wurde. Und fragt: „Warum trauen Sie uns nicht zu, dass wir in unserer Innenstadt unseren Weihnachtsmarkt selbst gestalten, warum gestehen Sie uns noch nicht einmal ein Mitspracherecht zu?“ Und bittet: „Bitte sprechen Sie mit uns über die Zukunft des Elberfelder Weihnachtsmarktes. Bitte tun Sie es nicht erst nächstes Jahr, bitte tun Sie es jetzt.“ Red

Mehr von Westdeutsche Zeitung