Verkehr: Politik fordert Tempolimit am Kreisel

Verkehr : Politik fordert Tempolimit am Kreisel

BV will Situation an Oberbergischer Straße entschärfen.

Auch wenn die Verwaltung im Bereich des 2014 eingerichteten Kreisverkehrs Oberbergische Straße/Böhler Weg/Müngstener Straße keine verkehrlichen Auffälligkeiten feststellen kann, greift die Bezirksvertretung die Bedenken von Anwohnern auf. Sie folgt einem Antrag der Grünen und spricht sich für folgende Änderungen aus. Weil der Kreisel für Autofahrer, die auf der Oberbergischen Straße – besonders bergauf – unterwegs sind, recht unvermutet auftaucht, solle man es mit einer Tempodrosselung oder einem speziellen Hinweis versuchen. Zusätzlich soll der Fußgängerüberweg beim Kreisel optisch besser abgesichert werden, nicht zuletzt, weil es sich um einen Schulweg handelt. Auf dem Böhler Weg soll das Limit von 30 Stundenkilometern und die Tatsache, dass es sich um eine Anliegerstraße handelt, verstärkt durch das Ordnungsamt kontrolliert werden. Spätestens 2025 oder 2026 sollte der Böhler Weg ausgebessert werden. Ein grundlegender Ausbau, bei dem Erschließungskosten anfallen, sei dabei zu vermeiden. Dieser Punkt wurde auch auf einer Bürgerversammlung deutlich, die der Bürgerverein Hochbarmen im August veranstaltet hat. Dabei hatte die Verwaltung verschiedene Möglichkeiten vorgestellt und die Fragen der Anwohner hinsichtlich einer möglichen Beteiligung an den Instandsetzungskosten beantwortet. Oberbürgermeister Andreas Mucke, der auf seiner Tour durch die Bezirksvertretungen die Barmer besuchte, sagte dazu: „Es wird eine neue Decke geben. Und wir fangen oben an.“

Weiter befürwortet die Bezirksvertretung die bessere Absicherung des Fußgängerstreifens und zwecks Absenkung der Fahrgeschwindigkeit versetzte Parkstreifen. mj