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Pflasterarbeiten beginnen im Wirmhof

Pflasterarbeiten beginnen im Wirmhof

Geschäftsleute stöhnen über Dauer der vorhergehenden Baustelle der Stadtwerke.

Elberfeld. „Jetzt geht es ja schnell“, stellt Hüseyin Torun mit Blick auf die aktuellen Pflasterarbeiten vor der Tür seines Schlüssel- und Schuhdienstes samt Änderungsschneiderei am Wirmhof erleichtert fest. Die Baustelle an der Fernwärmeleitung davor habe sich dagegen sehr lange hingezogen. „Die haben gesagt, dass es sechs Wochen dauert, aber es waren bestimmt drei Monate.“

Die Arbeiten an der Leitung sind inzwischen beendet. Aktuell ist noch ein vergleichsweise kleines Loch an der Ecke Wirmhof/Herzogstraße zu sehen, das die dicke Leitung im Boden offenlegt. „Das wird bald verfüllt“, versichert Stadtwerkesprecher Rainer Friedrich.

Derweil haben am Wirmhof die Pflasterarbeiten begonnen. Die Straße bekommt ebenso wie die übrigen Fußgängerzonenbereiche der Innenstadt einen neuen einheitlichen Bodenbelag aus hellgrauen Steinen. 1,5 Millionen Euro gibt die Stadt insgesamt für diese Verschönerung aus. Sie soll unter anderem dabei helfen, die Innenstadt attraktiver zu machen, um sie im Wettbewerb mit der neuen Einkaufsmeile am Döppersberg zu stärken.

Auf dem Wirmhof sind 600 Quadratmeter neu zu belegen. Bis Ende Oktober soll das Pflaster hier fertig sein. Die Arbeiter nehmen sich die Straße jeweils in 25-Meter-Abschnitten vor, damit die anliegenden Häuser für die Feuerwehr erreichbar bleiben.

„Die fangen früh mit den lauten Arbeiten an“, lobt Hüseyin Torun. So sei zum Glück die größte Lärmbelästigung vorbei, wenn die Kunden kommen. Genervt von der Dauerbaustelle ist auch Frauke Nettel, Filialleiterin des Schuhgeschäfts Voss Studio. „Aber es muss ja gemacht werden“, sagt sie resigniert. Sie kritisiert, dass nach den Arbeiten der Stadtwerke zunächst das alte Pflaster wieder verlegt wurde, bevor es jetzt wieder entfernt wird.

Auch der Armin-T.-Wegner Platz - die Kreuzung von Wirmhof und Mäuerchen — bekommt im Zuge der Pflasterarbeiten einen neuen Belag. Im Moment ist der Bereich noch Lagerplatz für Baumaterialien, für die sonst kein Platz in der Innenstadt ist. Dafür mussten vorhandene Bäume sowie die Betoneinfassungen weichen. Nach der Fertigstellung soll der Platz aber durch einen zentralen Baum und eine Sitzgelegenheit aufgewertet werden und deutlicher zum Verweilen einladen.