Restaurant Day: Pfand-Becher für weniger Müll

Restaurant Day: Pfand-Becher für weniger Müll

Für den diesjährigen Restaurant Day hat sich die Initiative „Aufbruch am Arrenberg“ etwas Neues ausgedacht: Mehrwegbecher mit Logo.

Arrenberg. Für einen Tag Restaurantbesitzer sein und die eigene Küche für Gäste öffnen: Zum vierten Mal findet in diesem Jahr am 21. Februar der Restaurant Day am Arrenberg statt. Das internationale Konzept hat dabei „einen freudigen Tag mit den Menschen aus der näheren Umgebung, an dem Speisen und Getränke das verbindende Glied sind“ im Hinterkopf. Die Initiative „Aufbruch am Arrenberg“ hat sich in diesem Jahr etwas dazu einfallen lassen.

Carola Landkocz, Aufbruch am Arrenberg

„Viele Gastgeber verwenden Plastik- oder Pappgeschirr“, sagt Carola Landkocz von der Initiative. Das mache viel Müll. In diesem Jahr soll es deswegen die neuen Arrenberg-Becher geben. „Ähnlich wie beim Ölbergfest bieten wir diesmal einen Mehrwegbecher an, den die Leute bei uns bekommen und zu ihren Restaurantbesuchen am Aktionstag mitnehmen können“, sagt sie. Den Becher gebe es entweder mit Pfand oder zu kaufen.

Der Becher fasst einen Viertelliter. Auf dem aktuellen Entwurf ist ein Umriss des Stadtviertels zu sehen. Außerdem steht darauf der Schriftzug „Mein Viertel(liter)“ geschrieben. „Wie die Becher letztendlich aussehen, ist noch nicht ganz klar“, sagt Landkocz. Bisher gebe es nur den Entwurf — die fertigen Becher seien noch nicht da.

Auch in diesem Jahr sind wieder einige Ein-Tages-Restaurants mit dabei. Das Stadtteilbüro öffnet zum Beispiel wieder seine Türen für die „Soupe Surprise“, außerdem gibt es bei der Autovermietung Dürdoth „Dürdoths Wunderwaffeln“. Bei der Firmengruppe Küpper und beim Zentrum für Erziehende können Besucher zum Frühstück vorbeikommen.

Weitere Informationen zu den „Restaurants“, der Anmeldung und den Adressen gibt es online auf der Seite der Initiative:

www.aufbruch-am-arrenberg.de

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