Paul Decker wird der City-Hausmeister für den Werth

Paul Decker wird der City-Hausmeister für den Werth

Die ISG Barmen-Werth startet ihr erstes Projekt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Barmer City mit Paul Decker als City-Hausmeister.

Barmen. Paul Decker ist der neue City-Hausmeister für den Werth. Dies teilte die ISG Barmen-Werth heute vor dem Rathaus in Barmen mit. Deckers Aufgabengebiet liegt vor allem in „SOS“ — Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit für den Werth.

Paul Decker ist ein Wuppertaler Original und bekannt in der Stadt. Der ehemalige Kneipier ist mittlerweile 65 Jahre alt und somit im Rentenalter. Trotzdem ist er noch immer aktiv in der Stadt. Seit Jahren gibt er den Weihnachtsmann auf dem Barmer Weihnachtsmarkt. Außerdem spielt er in der Mundartband „Strieckspön“. Jetzt soll er den Besuchern des Werths als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Die ISG Barmen teilte am heutigen Montag mit, dass er für die persönliche Betreuung von Gästen in derBarmer City und gleichzeitig für große und kleine alltägliche Probleme zuständig sei. Dazu zählt die Meldung wilder Plakatierungen, die Beseitigung von Verunreinigungen und das Verteilen von Broschüren des Stadtmarketings Wuppertal. Außerdem soll er eine Verbindung zum Rathaus darstellen. Probleme, die Paul Decker gemeldet werden, bringt er den Verantwortlichen im Rathaus vor und diese kümmern sich um schnelle Abhilfe.

„Mit dem City-Hausmeister machen wir den ersten direkten Schritt auf unsere Kunden und Besucher zu. Wir werden mit unseren Maßnahmen zu einer deutlichen Erhöhung der Aufenthaltsqualität in Barmen beitragen“, sagte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Barmen-Werth, Oliver Alberts.

Der City-Hausmeister ist die erste Maßnahme der ISG Barmen-Werth. Die Immobilienstandortgemeinschaft hat in fünf Jahren eine Million Euro Kapital zur Verfügung, finanziert von den Hauseigentümern am Werth, um den Werth zu erneuern. Das Maßnahmenpaket umfasst aber noch viel mehr. Der Standort soll vermarktet werden, Veranstaltungen sollen stattfinden und das Flächenmanagement soll verbessert werden. „Außerdem soll es bald mehr Sitzgelegenheiten auf dem Werth geben und die Stromkästen sollen optisch verschönert werden“, sagt Mathias Wewer, zweiter Vorsitzender der ISG.

Decker wird zunächst an drei Tagen in der Woche auf dem Werth sein. Sollte dieser Service gut ankommen, wird das Angebot ausgeweitet und Decker öfter anzutreffen sein. Am heutigen Montag hatte Decker seinen ersten Arbeitstag, am Donnerstag wird er dann bei Barmen live im Einsatz sein. „Ich bin die gute Seele für den Werth“, sagt Decker.

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