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Packendes Finale am Zoo: Küllenhahn holt den Pokal

Packendes Finale am Zoo: Küllenhahn holt den Pokal

In einer spannenden Endrunde um den Sparkassen-Cup setzen sich die Cronenberger im Finale mit 4:1 gegen den Vorjahressieger und Topfavoriten Hombüchel durch.

Wuppertal. Die Cheerleader der Grundschule Küllenhahn haben recht behalten. Während ihrer Choreografie sangen die Mädchen immer wieder „Küllenhahn ist Spitze“, und das waren sie am Ende auch.

Nach einer, vor allem in der Gruppe A, spannenden Vorrunde, wurde es in den Platzierungsspielen richtig knapp.

In der Gruppe A gab es zwischen Küllenhahn und der Meyerstraße ein echtes Endspiel. Beide Mannschaften hatten die Yorckstraße bezwungen. Die Küllenhahner hatten den Vorteil, mit 3:0 gewonnen zu haben, während die Meyerstraße nur mit 2:1 gewann. So musste die Meyerstraße das direkte Duell gewinnen, um ins Finale vorzustoßen. Das Spiel endete mit einem 1:1-Remis, und die „Küllis“ konnten jubeln. In der anderen Gruppe setzte sich Titelverteidiger Hombüchel mit 4:0 gegen die Donarstraße durch, um dann zwar knapp, aber verdient mit 1:0 gegen die Berg-Mark-Straße zu gewinnen und ins Finale einzuziehen.

Das Spiel um Platz fünf zwischen der Yorckstraße und der Donarstraße musste nach einem 2:2 in regulärer Spielzeit ins Siebenmeterschießen. Dort setzte sich die Yorckstraße mit 4:2 durch. Auch das Spiel um Platz drei zwischen der Meyerstraße und der Berg-Mark-Straße war richtig spannend. Obwohl beide Teams Chancen zum Sieg hatten, trennten sie sich mit 1:1, das nächste Siebenmeterschiessen stand an. Hier setzte sich die Meyerstraße mit 2:1 durch, beide Torhüter hielten einige Strafstöße. Ein Fehlschuss entschied das Spiel.

Das Endspiel begann mit tollen Angriffen der Hombücheler. Doch zunächst trafen sie Latte und Pfosten, und dann scheiterten sie gleich mehrfach am hervorragend haltenden Jan-Miklas Gehla im Tor der Küllenhahner. Doch plötzlich kippte das Spiel. Innerhalb von zwei Minuten schlossen die „Küllis“ zwei Konter eiskalt ab und führten mit 2:0. Hombüchel antwortete mit wütenden Angriffen, doch erst nach der Pause gelang mit dem 1:2 der Anschlusstreffer.

Fünf Minuten vor dem Abpfiff sorgte Faris Hodzic für die Vorentscheidung. Nach einem langen Pass aus der eigenen Abwehr tauchte Faris auf der linken Seite alleine vor dem Torhüter der Nordstädter auf. Anstatt in Hektik zu verfallen, ließ er den Torwart auf sich zukommen, streichelte den Ball mit der Sohle an ihm vorbei und traf zum 3:1. Nur zwei Minuten später war der Sieg der Cronenberger perfekt, als der Hombücheler Torhüter einen springenden Ball unterschätzte und dieser zum 4:1 ins Tor flog.