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Orangenlachs weltweit: Bayer bekocht seine Belegschaft

Orangenlachs weltweit: Bayer bekocht seine Belegschaft

Zum 150. Geburtstag hatte die Bayer AG ihre Mitarbeiter zu einem Jubiläumsmenü eingeladen: 1800 speisten alleine in Wuppertal.

Wuppertal. Liebe geht bekannterweise durch den Magen, und am heutigen Dienstag werden nicht wenige Mitarbeiter von Bayer ihren Arbeitgeber geliebt haben. Der Grund: Zum 150. Geburtstag spendierte die Bayer AG ihren mehr als 100.000 Mitarbeitern rund um den Globus ein Jubiläumsmenü. Alleine in Wuppertal aßen am Dienstag 1800 Bayer-Angestellte etwa Orangenlachs mit Risotto oder Kalbsröllchen mit Basilikumsauce an Ratatouille.

Fünf Bayer-Chefköche aus drei Kontinenten haben die kulinarischen Köstlichkeiten entworfen, die zeitversetzt rund um den Globus serviert wurden. Diese Menüs — und das sah man den Mitarbeitern im Kasino am Forschungsstandort Aprath am Dienstag an — schmeckten köstlich. „Mit dem Jubiläumsmenü möchten wir uns bei unseren Mitarbeitern für ihr außerordentliches Engagement bedanken, mit dem sie ausschlaggebend zum Erfolg unserer Unternehmens beitragen“, sagte Standortleiter Klaus Jelich.

Wie es sich für einen runden Geburtstag gehörte, kamen auch Gratulanten. Wolfgang Plischke, Vorstandsmitglied der Bayer AG und derzeit Leiter des Teilkonzerns Bayer Health Care, speiste am Mittag gemeinsam mit den Wuppertaler Auszubildenden.

Und wie war das „Arbeitsessen“ mit den Azubis? „Super“, sagte Plischke und fügte an: „Wir haben über die Stationen der Ausbildung gesprochen und über besondere Inhalte, das war gut.“ Überhaupt war er voll des Lobes über den Standort: „Wuppertal ist für uns extrem wichtig. Es ist einer unserer beiden großen Forschungsstandorte. Es ist die Wiege unseres Pharmageschäfts.“ Plischke kennt sich aus, war er doch 2004 selbst in Wuppertal tätig. Katharina Dohmeyer (21, aus Wuppertal) und Sarah Becker (21, aus Moers) fanden das Gespräch mit Plischke ebenfalls „super“. Die beiden Auszubildenden im zweiten Lehrjahr hörten gespannt zu, als der Vorstand die Stationen seiner Karriere schilderte und auch sonst einige spannende Tipps gab.