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Online-Datenbank soll Integration erleichtern

Online-Datenbank soll Integration erleichtern

Vereine und Initiativen können ihre Angebote im neuen „WupPortal“ einstellen.

Transparenz schaffen, Menschen erreichen, Angebote vorstellen und Akteure vernetzen - mit diesen Zielen will das WupPortal die Integration von Wuppertaler Neubürgern erleichtern. Das WupPortal ist eine Online-Datenbank, in der Zugewanderte Integrationsangebote in Wuppertal einfach suchen und finden können. Vereine und Initiativen können dort ihre Angebote einstellen und zugänglich machen.

Das Portal soll ab Januar kommenden Jahres online geschaltet werden. Die Idee ist auf Anregung vieler Menschen entstanden, die in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind. Umgesetzt wird diese Idee vom Ressort für Zuwanderung und Integration der Stadt in Kooperation mit dem TransZent Institut der Universität Wuppertal. Die technische Entwicklung übernehmen ehrenamtliche IT Studenten der Uni Köln als Erstprojekt ihres Startups „Codeschluss“.

Von der Beratung über niederschwellige Sprachkurse bis hin zu Sport-und Freizeitangeboten können Interessierte im WupPortal über die Suche nach Stadtteil, Zielgruppe und Interessen passgenaue Angebote mit Zeitangaben, Kontaktdaten und weiteren Informationen heraussuchen. Auf einer virtuellen Stadtkarte werden die Standorte der Angebote angezeigt und über einen Klick gelangen die Nutzer auf die Profilseite des jeweiligen Trägers mit allgemeinen Informationen über die Organisationen.

Die Informationen sind in vielen Herkunftssprachen zugänglich. Bisher sind rund 90 Träger mit mehr als 300 Angeboten in der Datenbank vertreten, unter anderem freie Träger und Bildungseinrichtungen, Flüchtlingsinitiativen und Migrantenorganisationen. Ab 1. Dezember wird der Admin-Bereich für die beteiligten Träger freigeschaltet, damit bis zum offiziellen Start des Portals im Januar die Angebotsübersicht möglichst aktuell und komplett ist. Red