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Olympische Spiele an der Markomannenstraße

Wuppertaler Schulen : Olympische Spiele an der Markomannenstraße

Die Grunschule Markomannenstraße hat am Aktionstag „Jugend trainiert“ teilgenommen. Sogar mit einem Hund.

Am 30. September hat der bundesweite Aktionstag „Jugend trainiert - gemeinsam bewegen“ stattgefunden. Ziel der Veranstaltung ist es, auf die Notwendigkeit von Spiel, Sport und Bewegung im schulischen Alltag aufmerksam zu machen.

„Bewegung kommt an der Schule wegen Corona oft zu kurz“

In ganz Deutschland nahmen 1273 Schulen an der Aktion teil – die Grundschule Markomannenstraße in der Nordstadt ist eine dieser Schulen. Isis Mengel, Lehrerin an der Schule, hat den Tag organisiert: „Bei den Schülern besteht ein Riesen-Bewegungsdrang. Die Bewegung an der Schule kommt wegen Corona zurzeit oft zu kurz. Durch die Veranstaltung soll Sport wieder in den Vordergrund gerückt werden“.

An der Markomannenstraße stand der Tag unter dem Motto „Mini Olympiade“. Es gab Stationen wie Gewichtheben, Parcours laufen und ein Papierflieger-Weitflug-Wettbewerb, die die Klassen gemeinsam mit Schulhund Sonho bezwungen haben. Jeder Schüler wurde mit einer Startnummer ausgestattet.

Einheitliche Farben sorgen
für mehr Zusammenhalt

Die Kinder jeder Klasse haben sich dazu entschieden, sich in einheitlichen Farben zu kleiden. „Jeder hat geschaut, was er im Kleiderschrank finden kann. Es wurde sich dann für eine der Farben Rot, Schwarz oder Weiß entschieden. Das hat bei den Kindern für mehr Zusammengehörigkeit gesorgt“, berichtet Mengel. Allgemein sei die Aktion etwas Schönes für zwischendurch. Die Kinder haben den ausgelassenen Tag sehr genossen: „Wir hatten wirklich großes Glück mit dem Wetter. Wir hatten Alternativen vorbereitet, falls es geregnet hätte, aber wir freuen uns, dass der Großteil der Aktion draußen stattfinden konnte.“

Mit deutschlandweit 235 000 teilnehmenden Schülern handelt es sich bei der Aktion um die größte, die es im Zusammenhang mit ‚Jugend trainiert für Olympia und Paralympics’ je gab. Man bedanke sich sehr bei den Lehrkräften, die mit großem Engagement und Kreativität an den Schulen maßgeblich zum Erfolg des Aktionstages beigetragen haben, so Thomas Poller, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schulsport-Stiftung. „Die Begeisterung der Schüler bei der sportlichen Betätigung und der verantwortungsvolle Umgang mit den Hygieneregeln zeigen, dass Schulsport trotz Corona-Einschränkungen auf allen Ebenen möglich ist.“