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Offener Ganztag in Wuppertaler Grundschulen soll mehr Gruppen bekommen

Rechtsanspruch ab 2026 : Offener Ganztag in Wuppertaler Grundschulen soll mehr Gruppen bekommen

Die Stadt möchte das Angebot der Ganztags-Betreuung an Wuppertaler Schulen ausbauen – in vielen Gebäuden fehlen aber die nötigen Räume. Der Bedarf kann auch im nächsten Schuljahr nicht gedeckt werden.

Die Stadt plant, für das nächste Schuljahr mehr Plätze für Betreuung in den Grundschulen zu schaffen. An sieben Schulen sollen insgesamt acht neue Gruppen im Offenen Ganztag entstehen. Pro Gruppe können 25 Kinder betreut werden, insgesamt also 200 Kinder.

Im Oktober wurde der Bedarf ermittelt – für das Schuljahr 2022/23 liegt er bei zusätzlichen 1130 Plätzen. Neue Gruppen sollen nun an den Grunschulen Angelo-Roncalli, Marienstraße, Hainstraße, Hesselnberg, Hütterbusch, Wichlinghauser Straße und Sankt Antonius eingerichtet werden. An diesen Schulen ist dies räumlich möglich – für den Offenen Ganztag muss es beispielsweise Mensakapazitäten geben.

An vielen weiteren Grundschulen sei die Nachfrage so hoch, dass weitere Gruppen eingerichtet werden könnten, wenn die Räume das zulassen würden, teilt die Stadt mit. Im kommenden Schuljahr können 5275 Plätze an Grundschulen und 108 Plätze an Förderschulen angeboten werden. Auf Basis der Schülerzahlen 2021 haben an den Grundschulen damit rund 40 Prozent aller Schüler einen Platz.

Ab dem Jahr 2026 gibt es einen Rechtsanspruch auf Betreuung im Offenen Ganztag. Über die zusätzlichen Plätze, die die Stadt jetzt plant, soll der Rat am 14. Februar entscheiden. Die Stadt müsste dafür einen Eigenanteil von jährlich rund 80 000 Euro erbringen, die im Haushaltsentwurf berücksichtigt sind.

(pal)