Offene WG zieht ins Wuppertaler Schauspielhaus

Projekt : Offene WG zieht ins Schauspielhaus

Die Börse plant drei Wochen mit Mitmach-Projekten.

Die Börse gründet für drei Wochen eine offene Wohngemeinschaft im Schauspielhaus an der Bundesallee. Bei dem Experiment vom 7. bis 29. März soll Teilhabe an kommunalen Entscheidungsprozessen erprobt werden. Das „Wohnen in der Politik“-Team zieht in zehn Räume nebst großer WG-Küche und lädt alle Wuppertaler ein, gemeinsam ein demokratisches Experiment zu wagen.

Jeder Raum symbolisiert einen Stadtbezirk. Eingerichtet sind sie mit Möbeln aus Kleinanzeigen, die aus eben diesen stammen und zum Abschluss bei einem großen Flohmarkt am Sonntag, 29. März, wieder in die Stadt zurückgegeben werden.

Zwischen Einzug und Haushaltsauflösung liegen drei Wochen, in denen Gäste vom Kioskbesitzer bis zur Bürgermeisterin, vom Bürgerverein bis zum Beirat Bürgerbeteiligung zu Besuch kommen, in denen performt, diskutiert, Vorträgen gelauscht oder einfach nur gemeinsam Tatort geguckt wird.

Dass die Börse nicht nur an der Wolkenburg fest verortet ist, sondern mit seinen Ideen und Projekten in ganz Wuppertal aktiv ist, zeigten in der Vergangenheit die kreativen Mitmach-Projekte wie „Lebe, liebe deine Stadt“ oder „Lebe Dein Quartier“. Jetzt gestaltet und belebt die Börse den Leerstand des Schauspielhauses, erprobt ein künstlerisches Bürgerforum und erlebt gemeinschaftliches Handeln. Die Auftaktveranstaltung ist am Samstag, 7. März. Red

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