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OB-Wahl: Das erste Duell der Kandidaten

OB-Wahl: Das erste Duell der Kandidaten

Jung und Mucke treten am Dienstagabend in der Concordia gemeinsam auf.

Wuppertal. Jung trifft auf Mucke — Duell der beiden OB-Kandidaten — diese Überschrift hat der Bürger- und Bezirksverein Barmen-Mitte für seine Jahreshauptversammlung am Dienstag in der Gesellschaft Concordia gewählt. Ab 19 Uhr werden im Verlauf der Veranstaltung sowohl der Amtsinhaber Peter Jung (CDU, 60) als auch der Kandidat der SPD, Andreas Mucke (48), ihre Programme für die neue Amtszeit mit einem Schwerpunkt auf die Barmer Themen vorstellen.

OB-Wahl: Das erste Duell der Kandidaten
Foto: G. Bartsch

„Meines Wissens ist es das erste Zusammentreffen der beiden Kandidaten im Wahlkampf. Und deshalb versprechen wir uns eine spannende Diskussion. Jeder Kandidat hat zehn bis 15 Minuten Zeit für seinen Vortrag. Und anschließend gibt es für unsere Mitglieder und Gäste die Möglichkeit, zum Beispiel zum Einzelhandelskonzept, dem FOC am Döppersberg oder zu anderen aktuellen Themen Fragen zu stellen“, sagt Heinrich Fabis, 1. Vorsitzender des Bürger- und Bezirksvereins Barmen-Mitte.

Mit dem Begriff „Duell“ können sich beide Kandidaten allerdings nicht anfreunden. Unabhängig voneinander erklärten sie gegenüber der WZ, dass sie ihren Wahlkampf auf ihre politischen Ziele zum Wohle der Stadt ausrichten wollen.

Während Amtsinhaber Jung erst zum Ende der Sommerferien in die heiße Wahlkampfphase einsteigen will, gibt sich Herausforderer Mucke schon angriffslustiger. „Natürlich möchte ich diese erste Gelegenheit einer gemeinsamen Veranstaltung wahrnehmen, um mich zu positionieren. Der Wahlkampf hat für mich schon begonnen, und seit meiner Nominierung durch die SPD-Delegierten befinde ich mich im Wahlkampfmodus“, sagt Andreas Mucke.

Peter Jung sieht den heutigen Abend in der Concordia nicht als erstes Kräftemessen, sondern will sich in seinem Vortrag auf Barmer Themen und die Entwicklung der Stadt konzentrieren. „Ich richte meinen Wahlkampf prinzipiell nicht auf den oder die Gegenkandidaten aus. Das ist bekanntlich nicht mein Stil“, sagt Peter Jung.