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Notfahrplan der Linie S7 durch Wuppertal gilt länger als erwartet​ - Bergische OBs sind sauer

Zugausfälle : Notfahrplan der Linie S7 durch Wuppertal gilt länger als erwartet - Bergische OBs fordern Lösungen

Auf der Linie S7 kommt es weiterhin zu Zugausfällen. Der Notfahrplan gilt jetzt doch länger. Für die Oberbürgermeister von Wuppertal, Solingen und Remscheid ist das inakzeptabel.

Bahnpendler rund um Wuppertal müssen sich weiter in Geduld üben. Wie jetzt bekannt wurde, gilt der Ersatzfahrplan für die Linie S7 zwischen Wuppertal, Remscheid und Solingen doch länger als gedacht.

War ursprünglich noch vom 23. September die Rede, ab dem die Bahnen auf der Strecke wieder regulär fahren sollten, wird der seit Mitte September gültige Notfahrplan voraussichtlich doch erst ab Oktober außer Kraft treten.

Bis dahin fahren die Züge der Linie weiter nur noch zwei Mal in der Stunde. Auf dem Abschnitt zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Solingen Hbf werden die ausfallenden Züge außerdem durch Busse ersetzt.

Die Probleme mit der Bahn schlagen mittlerweile hohe Wellen. Das ist keine Überraschung. Denn auch auf der Linie S1 kommt es immer wieder zu Verspätungen und Ausfällen. Für die Oberbürgermeister aus Wuppertal, Solingen und Remscheid ist dieser Zustand “nicht haltbar“, teilte die Stadt Wuppertal heute mit. Sie erwarten vom zuständigen Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) endlich Abhilfe.

"Die bergischen Großstädte und die gesamte Region müssen zuverlässig angebunden und erreichbar sein. Das muss sichergestellt werden. Was in diesem Herbst erneut passiert, ist nicht nachzuvollziehen und zeugt von schlechtem Management“, erklärten die drei Bürgermeister Uwe Schneidewind (Wuppertal), Tim Kurzbach (Solingen) und Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) am Donnerstag in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Während mit Blick auf den Klimawandel und die Belastungen auf den Straßen überall die Verkehrswende mit dem verstärkten Umstieg auf Bus und Bahn beschworen werde, gebe es ein Service-Angebot, das diesen Namen nicht verdient, so die OBs.