Fahrrad-Infrastruktur: Nordbahntrasse gewinnt deutschen Fahrradpreis

Fahrrad-Infrastruktur: Nordbahntrasse gewinnt deutschen Fahrradpreis

Wuppertal. Große Auszeichnung: Die Nordbahntrasse hat am Montag den Deutschen Fahrradpreis in der Kategorie „Infrastruktur“ gewonnen. Das gab Staatssekretär Rainer Bomba während des Nationalen Radverkehrskongresses in Potsdam bekannt.

Der Preis wurde von einer Fachjury, bestehend aus Vertretern der Politik und der Zweiradindustrie, vergeben und ist mit 3000 Euro dotiert.

„Die 23 Kilometer lange Nordbahntrasse als Mobilitätsband für Fuß- und Fahrradverkehr ist die Blaupause für Radschnellwege in Deutschland“, lobte NRW-Verkehrsminister Minister Michael Groschek.

Der Verkehrsminister zeigte sich beeindruckt über die schnelle Akzeptanz des Radschnellweges. Das Mobilitätsverhalten der Wuppertaler habe sich nach seiner Ansicht schnell verändert. Gemeinsamen mit weiteren Radwegen im Bergischen Dreieck sei die Nordbahntrasse nicht nur für die Freizeit sondern auch für den Alltag attraktiv. Groschek zeigte sich am Rande der Preisverleihung überzeugt, dass die Wuppertaler Auszeichnung auf ganz NRW ausstrahlen werde. Neben dem Radschnellweg Ruhr, dessen erstes Teilstück in Mülheim an der Ruhr noch in diesem Jahr eröffnet wird, werden momentan fünf weitere Projekte einer Machbarkeitsstudie unterzogen.

Der Deutsche Fahrradpreis wird bereits zum 15. Mal verliehen. Sein Ziel ist es, Beispiele für gelungene Radverkehrs-Ideen bei Entscheidern und Fachleuten bekannt zu machen. Neben der Nordbahntrasse waren in der Kategorie „Infrastruktur“ das vollautomatische Fahrradparkhaus „Radhaus“ in Offenburg und das Fahrradkonzept der Stadt Ingelheim am Rhein nominiert.

Mehr von Westdeutsche Zeitung