Nordbahntrasse: Führt die Stadt bald die Regie?

Nordbahntrasse: Führt die Stadt bald die Regie?

Wuppertal. Beim Bau der Nordbahntrasse zeichnet sich eine neue Organisationsform ab: In einem offenen Brief an die Stadt bietet die Wuppertal Bewegung an, das Projekt ab sofort federführend der Verwaltung zu überlassen und es als Förderverein auch in Zukunft aktiv zu unterstützen.

Man biete an, "sich aus dem operativen Tagesgeschäft zurück zu ziehen und der Stadt beratend zur Seite zu stehen." Das bedeute aber nicht, dass man die eingesammelten Spendengelder "kritiklos" an die Stadt weiterleite.

In einer ersten Stellungnahme auf WZ-Nachfrage begrüßt die Stadtspitze dieses Angebot und will Details nun erst einmal in internen Gesprächen
klären: Ziel müsse es sein, die Trasse allen Umwelt- und Baubestimmungen entsprechend in die Tat umzusetzen.

Der offene Brief, der in dieser Form keinen grundsätzlichen Rückzug der Wuppertal Bewegung aus dem Projekt bedeutet, ist eine Reaktion auf wiederholte Auseinandersetzungen zwischen der Stadt und dem Verein bei der Bauplanung.

Alles dazu lesen Sie morgen in der WZ.

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